Aktuelle Lebenszeichen aus der Gemeinde

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Mittwoch 19.8.2020 Lebenszeichen vom Erzählcafé

Kultur fürs Leben im Erzählcafé

Christel Eglinski-Horst begeisterte die Zuhörer*innen des Bochumer Erzählcafés in Harpen mit Geschichten aus ihrem bewegten Leben zwischen Gesangskarriere, Cafébetrieb und Gemeindeleben.

Das erste Bochumer Erzählcafé nach coronabedinger Pause fand am vergangenen Mittwoch im Gemeindehaus  der Harpener St. Vinzentius-Kirche statt.
Unter Einhaltung eines Hygiene- und Schutzkonzepts konnte die Diakonische Senioren- und Generationenarbeit gemeinsam mit Diakonin Inga Schulze-Steinen von der Gemeinde Harpen zum Zuhören, Schwelgen und Austauschen einladen.

Nach Begrüßung und gemeinsamer Stärkung mit Kaffee und Kuchen erzählte Christel Eglinksi-Horst den 27 interessierten Besucher*innen über Höhen und Tiefen ihres Lebens und teilte zahlreiche Erinnerungen aus der Zeit, als ihre Leidenschaft für Kultur begann.
Nachdem Sie den Gesang später zur Berufung mit zahlreichen Auftritten machte, eröffnete sie zusammen mit ihrem Mann ein Künstlercafé in Bochum, das sie über 20 Jahre lang führte. Nach Schließung des Künstlercafés und einer schwierigen Lebensphase fasste Christel Eglinski-Horst in der Kirchengemeinde in Harpen Fuß.

Zunächst als Presbyterin und Lektorin, später als freie Trauerrednerin oder Kirchenführerin in der St. Vinzetius-Kirche engagiert sie sich bis heute im Gemeindeleben. Mit ihrem Gespür für die richtigen Worte und ihrem Talent zu erzählen, sorgte sie nicht selten für herzhaftes Lachen im Publikum, aber auch für bewegte Momente, die den ein oder anderen sogar zu Tränen rührten.

Das nächste Erzählcafé mit Teilen des Ensembles aus dem ClaudiusTHEATER in Bochum findet am 29.08.2020, von 14.30 - 16.30 Uhr im Thomaszentrum, Girondelle 82 der Kirchengemeinde Querenburg statt.
Anmelden können Sie sich bei Dominik Rojano Marin von der Diakonischen Senioren- und Generationenarbeit telefonisch unter 0234 / 6104791 oder per Mail unter dominik.rojanomarin@diakonie-ruhr.de.

Mittwoch 5.8.2020 Lebenszeichen aus dem Kochclub

Wir frühstücken mit Abstand!

Es ist der erste Mittwoch im Monat, "unser" Tag! Also Maske auf und rein ins Gemeindehaus.

Endlich können wir uns mal wieder sehen. Das gemeinsame Kochen findet natürlich noch nicht wieder statt, aber wir haben uns auf gemeinsames Frühstück verständigt. Nur zwei von uns dürfen in der Küche alles vorbereiten, das Frühstück auf den Teller geben und nachbereiten. Danke an Roswitha und Barbara, die das übernommen haben. Das macht schon Arbeit!

Draußen störte nur die eine oder andere Wespe, ansonsten war es wie im Urlaub: Sonne, nette Leute und reger Austausch. Dazwischen ein Schluck Kaffee und der Biss ins Brötchen. Die Zeit in der wir uns nicht sehen konnten, war doch lang. Ab jetzt wollen wir uns wieder monatlich treffen.

Es grüßen die Frauen aus dem Kochclub !

Donnerstag 24.7.2020 Lebenszeichen von der Kirchenspinne

Unser Kirchenspinnchen erzählt: Wasser in der Kirche

Da saß ich doch am letzten Sonntag ganz gemütlich in der kühlen Steinschale vorne in der Kirche. Über mir das Glasdach durch das das Licht so hübsch fällt.

Plötzlich kommen nacheinander Menschen und schütten Schluck für Schluck Wasser in die Schale. Zuerst hatte ich Angst, aber dann habe ich gemerkt, die schütten ganz langsam und immer nur in das Glasdach. Wasser des Lebens, haben sie es genannt. Und viele gute Wünsche ausgesprochen.

Ich fühlte mich richtig beschenkt. Ich sollte nie die Hoffnung verlieren, und immer eine gute Freundin haben. Für jeden Tag ein Stück vom Glück und immer genug Kraft um aufzustehen, wenn ich hingefallen bin. Mut und Tapferkeit und noch viel mehr ... Fast musste ich weinen, so viel Schönes war dabei.

Mit dem Wasser ist dann ein sehr kleiner Mensch über das Köpfchen gestreichelt worden. GETAUFT im Namen Gottes, haben sie es genannt. Feierlich war das!

Ich habe mal ganz vorsichtig aus meinem Versteck geguckt und sah, wie eine schöne Kerze angezündet wurde. Später konnte ich einen Blick auf die Eltern mit dem Kind erhaschen. Toll.

Als dann die Menschen wieder weg waren, bin ich hochgekrabbelt, um und einen tiefen Schluck Wünschewasser zu trinken.

Montag 20.7.2020 Lebenszeichen aus dem Gemeindehaus

Mittwoch und Donnerstag nachmittags ab 15.00 Uhr

Kaffee & Keks

Jetzt auch mit Eis und Spielerei auf Abstand !

Wie schön, dass wieder Leben im Gemeindehaus ist! Schon an vier Nachmittagen kamen Menschen ins Gemeindehaus, um sich bei Kaffee und Keks mit Abstand zu unterhalten und auszutauschen.

Kaffee und Keks ist lecker, aber mit Eis wäre es doch noch schöner. So dachten wir, als es nun wieder wärmer wurde. Wir werden in dieser Woche Einzelportionen Eis kaufen und diese zum Verzehr bereithalten.

Mensch ärgere Dich nicht! 18, 20, 2 … ich passe oder Ich würfel doch lieber eine große Straße !

In der nächsten Zeit werden Spiele bereit stehen. Spaß und Rausschmeißen inklusive! Geplant ist ebenso ein Bingo Nachmittag und vielleicht versuchen wir uns auch an einem Quiznachmittag.

Bitte die Aushänge in den Schaukästen beachten!

Was immer geht: Einfach kommen, Kaffee trinken und miteinander plaudern.

Wir sehen uns! Auf bald!


Christine Jung-Borutta, Inga Schulze-Steinen, Lynn Kobuszewski

Dienstag 7.7.2020 Lebenszeichen vor einer Veranstaltung

Am Anfang war es eine Idee. Eine Idee kommt selten allein. Also folgten die Terminsuche, Absprachen, Überlegungen... 

Die kleine Idee ist flügge geworden und macht sich als  sommerliche Veranstaltungsreihe auf den Weg in die St. Vinzentiuskirche.

Morgen geht es los! Wir freuen uns drauf,

Ihre  Christine Jung-Borutta und Inga Schulze-Steinen

 

Mögen sie Musik? Mögen sie die Liebe?

Wir haben beides für sie: Wort & Klang an Sommerabenden.

Zum Entspannen nach getaner Tagesarbeit. Mitten in der Woche. Ganz viel für die Ohren und ein bisschen für die Seele ...

Können Sie sich vorstellen was Eva und Adam zusammengehalten hat? Oder wie zärtlich Salomo seine Sulamith geliebt hat. Wie sehr Priscilla und Aquilla ihre Liebe gebraucht haben und wie weit diese Liebe dann über die beiden hinaus gewirkt hat? Uns begegnen Liebespaare, deren Liebe so zerbrechlich war wie dünnes Glas, wie bei David und Salomo, und wir schwingen mit, wenn Judith und Holofernes durch ihre Liebe die Welt bewegen/ein bisschen besser machen.

Immer echte Liebe. Immer Musik, die dazu passt.

Lassen sie sich locken:

Am Mittwochabend um 18:30 - ca 19.00 Uhr in der St.Vinzentiuskirche

Wort & Klang - unterschiedlichste Liebespaare und unterschiedlichste Musikstile

Am 08. Juli und 15. Juli und 22. Juli und 29. Juli und ein letztes Mal am 05. August

Donnerstag, 02.07.2020 - Lebenszeichen vom St. Vinzentius-Kindergarten

 

Autokino-Picknick-Abschlussgottesdienst...

 

...für die Parlament-Kinder der Kita St. Vinzentius bei schönstem Sommerwetter :)

Wenn auch anders, so doch untereinander und mit Gott ganz nah verbunden.

Schreibt mutig mit Gott an der Geschichte Eures Lebens und hinterlasst eine Segensspur in dieser Welt!

Viele Grüße
Pfarrer Michael Dettmann

 

 

 


Freitag, 19.06.2020 - Lebenszeichen vom St. Vinzentius-Kindergarten

Liebe Gemeinde!

Die Stille ist vorüber, in der Kita herrscht wieder Leben.
Wir haben seit dem 08. Juni wieder eingeschränkten Regelbetrieb, die Kinder sind mit reduzierter Stundenzahl, nach dem Notbetrieb,wieder bei uns.

Es ist sooooo ein schön, zwar haben wir viele Auflagen, Hygienebestimmungen und Regeln zu beachten, aber dass tun wir zum Wohle aller sehr gerne und hoffen, dass wir nun gemeinsam gut die Krise meistern.

Am Morgen haben alle sehnsüchtig gewartet, endlich wieder mit Freunden spielen, die Lieblingserzieherin wiedersehen. Es haben sich regelrechte Warteschlangen vor den Gruppenräumen gebildet, alle waren sehr geduldig und wurden fröhlich mit bunten Schmetterlingen begrüßt.

Das Corana Virus war auch unter den Kinder ein Thema, denn auch die Kinder bekommen die Sorgen und Ängste, die uns bedrücken mit. Wir begleiten sie in Gesprächen, im Spiel, mit Bilderbuchmaterial oder "Viren" ( kleine Handzeichnungen), die sich dann auflösen, wenn man sich genug die Hände gewaschen hat.

Trotz alledem ist die Fröhlichkeit und der Optimismus ansteckend und wir lernen immer wieder, wie schön die Welt sein kann, wenn man sie mit Kinderaugen sieht.

Im Namen des Kitateams
Ihre Anja Dietz

 

 

 


Mittwoch, 17.06.2020 - Lebenszeichen von Brigitte Janowicz

„Harpen von hinten“ - Die 2. Spazier -oder Walkingrunde

 

Heute starte ich alleine vom Harpener Hellweg in Richtung Rosenbaumweg. Meine Freundin hat sich für einen Kurzurlaub entschieden.

 

Über die Waldschmiede erreiche ich die Gertherstraße, die ich überquere. Der Friedhof ist kaum besucht und wirkt sehr beruhigend.

Im Bockholt angekommen gehe ich an dem kleinen Teich vorbei, in dem Enten und 3 ca. 30cm große Fische ihr zuhause nennen. Ich frage mich, wie die wohl in den Teich gekommen sind?

Weiter geht es in Richtung Josef-Baumann-Straße. Brombeersträucher beginnen zu blühen und ich freue mich schon aufs pflücken. Nein, eigentlich nicht, denn beim pflücken zerkratzen meine Hände und Arme. Aber es lohnt sich, denn das Brombeergelee schmeckt einfach köstlich.

 

Ich höre den Wald viel intensiver, da ich keinen Gesprächspartner zum quatschen habe. Viele verschiedene Vögel bringen mir Ständchen.

 

Da entdecke ich mitten im Bockholt einen Brief mit der Bitte, Steine zu bemalen um eine Steinschlange daraus zu legen. Und sie ist wirklich lang geworden. Bin erstaunt wie lang sie schon geworden ist.

 

Was ist denn das? Da waren aber fleißige Baumeister am Werk! Ich sehe ein großes Tipi aus Baumstämmen, eingerichtet mit einer kleinen gelben Sitzbank. Sieht richtig einladend aus.

 

Genug geschwärmt, weiter geht`s. Ich überquere die Straße „In den Böcken“, spaziere gemütlich hinter dem Altenheim vorbei und grüße einen Herrn, der im Rollstuhl eine kleine Runde dreht.

 

Kurze Zeit später erreiche den Rosenberg und gehe weiter in Richtung des ehemaligen Nordbads und sehe schon das Schild der Schrebergartenanlage „Am Abzweig Harpen“. Denke, das ist nochmal ein schönes Ziel. Alles blüht und es riecht nach Sommer. Die Kinder spielen mit Wasser und sind sehr zufrieden. Einige Grills werden vorbereitet. Auch das duftet gut.

 

Ich verlasse die Schrebergartenanlage und sehe den Turm der Laurentius Kirche.

Die Siedlung rund um die Kirche lädt mich ein, sie zu besuchen. Als ich am Gemeindehaus vorbeikomme, sehe ich das Kinder und Jugendliche zu einer Schnitzeljagd eingeladen werden. Eine schöne Idee.

 

Bin bald wieder im Bockholt, gehe am Sportplatz vorbei, über den Friedhof zurück und bin nach einer guten Stunde wieder zuhause.

 

Brigitte Janowicz

 

 

 


Sonntag, 14.06.2020 - Lebenszeichen von Christine Jung-Borutta

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Ein halbes Jahr ist sie alt

und genießt es,

auf den Armen des Vaters zu fliegen.

Es geht kopfüber und kopfunter.

Manchmal lässt er sie ein Stückchen fallen,

fängt sie wieder auf

und wird mit einem Auflachen belohnt.

Es macht ihnen beiden Spaß,

so mit einander zu spielen.

 

Der Schnuller ist längst aus dem Mund gefallen,

dieser „Tröster“ wird hier nicht gebraucht.

Man sieht ihn noch,

wo er am Halstuch festgemacht ist, für irgendwann mal.

 

Sie schaut in die Ferne -

was kann es schon Bedrohliches geben,

wenn man so gut gehalten ist?

Sie hat keinen Zweifel,

dass die Arme des Vaters stark genug sind.

„Meinem Gott gehört die Welt,

meinem Gott das Himmelszelt,

ihm gehört der Raum, die Zeit,

ihm ist auch die Ewigkeit.

Und sein Eigen bin auch ich.

Gottes Hände halten mich ...“

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Arno Pötzsch, Erzieher und Fürsorger

in der Brüdergemeine Herrenhut

will 1934 sich und seinen Jungs

mit diesem Lied Mut machen.

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So wird im Kindergottesdienst

immer noch gesungen

und in der Kirche auch.

Das will ich mitsingen,

das will ich glauben,

jeden Tag, jede Stunde:

Gottes Hände halten mich.

Auch wenn es manchmal

drunter und drüber geht,

auch wenn ich manchmal nicht weiß,

wo oben und unten ist -

ich werde aufgefangen,

ich bin gehalten.

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Auch wenn ich vor lauter Bäumen

den Wald nicht mehr sehe,

wenn wieder mal alles „zu“ ist

und ich mich mit allerlei

„Tröstern“ beruhigen will -

ich bin gehalten.

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Auch wenn ich falle -

im wörtlichen oder übertragenen Sinn -,

ich bin gehalten.

Meine Abstürze enden in Gottes Armen.

Ich stelle mir vor:

Er trägt mich auch gern mal huckepack

oder unter dem Arm.

Dabei gibt es schon mal einen blauen Fleck,

aber so ist das, wenn man sich nahekommt.

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Und das alles nur,

weil er sich freut, dass ich da bin,

und mich so gern in seinen Händen hält -

und mich zu mehr Vertrauen

und Gelassenheit locken will.

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Gottes Hände halten mich

 

 

 


Freitag, 12.06.2020 - Lebenszeichen von Ronja Arnscheidt

Da sitze ich nun in meiner Heimatstadt Bochum und lerne gefühlt von morgens bis abends.

Mal für Biologie und Chemie, ein anderes Mal für Anatomie oder Bulgarisch. -Bulgarisch?

 

„Ja, genau. Bulgarisch. So habe ich mir mein zweites Semester in meinem Medizinstudium an der Universität Varna nun auch wieder nicht vorgestellt! Ich bin dafür extra nach Bulgarien gezogen. In Varna würde ich mich sicher gerade am Strand von den Lernstrapazen erholen…“

So meine Gedanken.

Als die Corona-Krise im März Bulgarien erreichte, wurde die Uni geschlossen. Die Seminare und Vorlesungen wurden online fortgesetzt. Da der Umfang und die Auswirkungen der Krise noch nicht absehbar waren, haben sich viele internationale Studenten (wie auch ich) dazu entschlossen, in ihre Heimatländer und zu ihren Familien zurückzufliegen.

 

Nun kann ich aber auch das Positive an meinem längeren Aufenthalt hier in Deutschland sehen. Ich bin dankbar für die Zeit, die ich mit meiner Familie und guten Freunden verbringen kann, unser gutes Gesundheitssystem, Zeit zum Ausprobieren neuer Rezepte…

Nun bist du an der Reihe:

Wofür bist du dankbar?

Statt uns tagtäglich auf die negativen Dinge zu konzentrieren, ist es doch so viel besser, unseren Blick auf die positiven Seiten zu richten!

 

Um uns selbst eine kleine Auszeit zu gönnen, hier ein Rezept, das ich während der Kontaktsperre entdeckt habe und liebe!

 

Dalgona Coffee

2 EL Instant Kaffeepulver
2 EL Heißes Wasser
2 EL Zucker

Mit einem Mixer oder Schneebesen so lange schlagen, bis sich eine dicke und cremige Kaffee-Masse gebildet hat.
Auf Eiswürfel und Milch genießen!

 

Viel Spaß dabei!     Желая ви здраве!*
Ronja Arnscheidt

 

*Bleibt gesund!

Mittwoch, 10.06.2020 - Lebenszeichen von dem Vinzentius-Mäuschen

Findet Ihr nicht auch, dass das Internet eine ganz tolle Sache ist?
Hier kann ich ohne Probleme Kontakt zu Euch aufnehmen, Euch von meinem Leben als Kirchenmaus erzählen.

 

Hier muss ich auch keine Angst haben, dass Peter mit dem Besen kommt oder jemand mich tritt.

 

Vielleicht findet Ihr mich hier noch ganz niedlich … Aber ob das „in echt“ auch so wäre? Ich bin da lieber etwas vorsichtig. Ihr seid so groß. Und manche von Euch mögen Mäuse vielleicht nicht besonders. Es gibt ja Leute, die springen kreischend auf einen Stuhl oder Tisch, wenn sie mich entdecken …. Dabei bin ich so klein und ganz harmlos. Aber das wollte ich gar nicht schreiben.

 

Jetzt waren die ersten Gottesdienste und da habe ich einige Schuhe wiedererkannt. Naja, wenn ich nicht gerade von irgendwo oben herunterschaue, dann sehe ich ja meist nur Schuhe und Beine. Natürlich hören ich auch Stimmen, aber mit dem Schnutenpulli vor dem Mund hören sich manche doch etwas anders an. Da muss ich meine Ohren spitzen und aufpassen. Bei mir müssen nämlich Schuhe, Beine und Stimme zusammenpassen. Das ist ein bisschen anders als bei Euch. Herrje, jetzt habe ich schon wieder den Faden verloren …

 

Was wollte ich Euch denn schreiben? Ach ja! Die ersten Gottesdienste. Die waren ja so ganz anders und ungewohnt. Vorher wurden ja schon Stühle gerückt und gaaaaaaanz weit auseinandergestellt. Bevor Ihr in die Kirche durftet, musstet Ihr Euch ordentlich die Hände desinfizieren und irgendwas ausfüllen. Ohne Schnutenpulli und Abstand geht gar nichts mehr. Es gab Musik, aber mitsingen durftet Ihr nicht. Naja, dass hätte sich auch ein bisschen komisch angehört – mit Mund-Nasen-Schutz. Habt Ihr mich gehört? Ich habe ganz leise mitgesummt – ich konnte einfach nicht anders. Aber seid unbesorgt: ich binde mir jetzt immer meinen Schal um, wenn Besuch in der Kirche ist.

 

Erkannt habe ich die Sneakers, einige Turnschuhe und blitzblank geputzte Anzugschuhe. Bei den Sandalen bin ich etwas unsicher, aber vielleicht sehe ich die ja schon bald wieder. Waren Pumps da? Mal überlegen …. Ich bin nicht sicher. Bei so viel Abstand ist es etwas schwieriger unerkannt und unbemerkt durch die Kirche zu huschen.

 

Es war schön, Euch in der Kirche zu sehen. Ich freue mich schon auf den nächsten Gottesdienst.

Bis bald – Euer Betfix

Sonntag, 07.06.2020 - Lebenszeichen von Christine Jung-Borutta

Reibung!

 

Immer wenn Feuer im Spiel ist, dann es vorher Reibung gegeben.

Egal, ob ich ein Streichholz benutze, dass ich an der Reibfläche entlang ratsche, um es an zu zünden, oder ob ich ein Feuerzeug benutze, wo sich ein Metallrädchen am Zündstein entlang reibt, bis ein Funke entsteht. Auch ein Blitz, also mächtig viel Feuer, ist aus Reibung entstanden.

 

(Falls die richtig klugen Leute jetzt doch eine Methode wissen, um ohne Reibung an Feuer zu kommen, dann bitte ich Sie, um meines Gedankens willen kurz zu warten, und mich erst danach auf den Fehler aufmerksam zu machen. Danke!)

 

Reibung!

 

Immer wenn ein Feuer im Spiel ist, dann hat es vorher Reibung gegeben.

 

Das Bild kam mir in den Sinn als ich über Pfingsten nachgedacht habe und wie wir als Kirche, als Kirchengemeinde wieder aus dem Lockdown der Coronazeit herausfinden.

 

Dieses Jahr Pfingsten feiern wir nicht Kirchengeburtstag und freuen uns, dass alles beim Alten ist, nur größer, schöner, besser.

Dieses Jahr Pfingsten brauche wir den Geist Gottes vielmehr um Kirche ganz neu zu erfinden!

 

Neue Formen der Begegnung, neues Vertrauen in die Eigenverantwortung der Menschen, neue Hoffnung auf Gott, der unserem Versuchen mit seinem Vollbringen auf die Sprünge hilft.

 

Es wird keinen Weg geben, der allen Kirchenmitgliedern gleichzeitig als der Richtige erscheinen wird. Egal was wir tun, es wird den einen zu viel und zu schnell, den anderen zu langsam und zu wenig sein.

Die einen werden die Verantwortung nach vorne stellen, die Menschen vor sich selber schützen zu müssen, damit sie sich nicht zu offenen Kirchenangeboten verleiten lassen.

Die anderen werden die Verantwortung von Kirche nach vorne stellen, den Menschen verantwortbare Angebote zu machen, damit Menschen zu Menschen kommen können.

 

Einzig vielleicht in der Verantwortung, dass Menschen unter Gottes Wort kommen sollen, da werden sich alle einig sein. Aber schon die Frage Wie das zu geschehen hat, löst wieder Reibung aus:

Digital oder im Fernsehen, als Abholandacht oder als Brief mit Gottes Wort … Weil die einen kein Internet haben, die anderen nicht laufen können, die dritten öfter etwas brauchen als die vierten, und die fünften brauchen die Auseinandersetzung und das Gespräch, und dann gibt es noch diejenigen, die einfach gerne einen Kaffee trinken mit netten Menschen.

 

Von Einigkeit keine Spur. Eher Reibung wohin man schaut. Auch weil alle so sehr davon überzeugt sind, dass sie (und die Referenzwissenschaftler, die man für jede Aussage findet) Recht haben und im Recht sind, weil sie sich dem Lebensschutz verpflichtet haben.

 

Reibung!

 

Ich sage es ehrlich: Ich wünschte, es gäbe mal ein Feuer!

 

Feuer!

 

Dann könnten wir darin nämlich die ganzen Extrempositionen verbrennen.

Dann könnten wir darin unser Misstrauen verbrennen.

Dann könnten wir darin unsere Angst verbrennen!

(Wohl bemerkt, die Angst, die uns kopflos macht in unseren Entscheidungen. Nicht die berechtigte Sorge umeinander und um verantwortungsvolles Handeln.)

 

Und wenn das erst einmal weg wäre, wenn wir also gegenseitig von uns denken und anerkennen, dass wir alle verantwortungsvoll sind, dass wir alle das Beste wollen – dann könnten wir die Reibung positiv nutzten.

 

Dann würde aus der Reibung plötzlich ein Licht entstehen! Ein Kompromiss, eine Idee, die vorher so noch von keinem gedacht worden ist. Eine Lösung, die eigentlich ganz einfach ist, aber man muss halt erst drauf kommen. Gemeinsam.

 

Feuer!

 

Dann würde ein Feuer entstehen, in dessen Licht wir entdecken, dass nach so langer Corona-Zeit die Menschen gut gelernt haben, für sich selber zu sorgen. Christinnen und Christen sind sich ihrer selbst bewusst. Die wissen, dass sie für ihre Körper verantwortlich sind und sie schützen müssen. Aber die wissen auch, dass sie etwas für ihre Seelen tun müssen. Christinnen und Christen wissen, was sie sich zutrauen wollen.

 

Und: Christinnen und Christen würden und werden niemals, egal, welches Forum man ihnen bietet, sich so verhalten, dass sie ihre Mitmenschen gefährden könnten.

 

Christinnen und Christen nach Pfingsten, die wissen, dass Reibung nottut. Meinung an Meinung. Und Christinnen und Christen nach Pfingsten sind mit dem Feuer des Mutes begabt. Die geben sich keine Denkverbote und die probieren auch mal etwas aus. Weil sie wissen, wenn wir den ersten Schritt gehen, dann helfen alle, wirklich alle mit, in jedem Augenblick dafür zu sorgen, dass keiner in Gefahr gerät.

 

Christinnen und Christen nach Pfingsten sind Menschen, die sich entzünden lassen – und nicht aus Angst vor Ansteckung aller Reibung aus dem Weg gehen.

 

 

Reibung! Feuer! Wärme!

 

Die können wir alle gut gebrauchen.

Wie gut, dass Gott sich an keine Abstandsregeln halten muss, weil er in unseren Herzen wohnt.

„Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“

 

Einen schönen Sonntag und eine heilsame Zeit – wie und wo, wird sich finden -

 

wünscht Ihre/ Eure

Christine Jung-Borutta

 

 

 


Freitag, 05.06.2020 - Lebenszeichen von Inga Schulze-Steinen

Wir musizieren in der St. Vinzentius-Kirche! Endlich mal wieder.

 

Thomas Katzer und ich trafen uns an einem sonnigen Sonntagmorgen. Natürlich mit Abstand. Wie Thomas schon in einem früheren Lebenszeichen berichtete und als Hörprobe angehängt hat, waren wir mit vielen Noten und noch viel mehr Spielfreude ausgestattet.

 

In Thomas‘ Notenfundus fand sich ein Stück Klezmer Musik mit dem Titel Maseltov. Der Titel gibt schon einen Hinweis darauf, dass sich Klezmer Musik in den jiddisch-sprachigen Gemeinden Osteuropas entwickelte. Kennzeichnend ist die Mischung aus melancholisch-fröhlichen Tonfolgen und der Wechsel der gespielten Tempi, also wie langsam oder schnell die Finger über‘s Instrument laufen.

 

Maseltov – für Flöte und Klavier oder was man sonst an Instrumenten griffbereit hat. Bei uns war es Flöte und Klavier. Die Flöte übernimmt die Melodie, das Klavierspiel orientiert sich an den Harmonien und macht ansonsten was es will, bzw. was die Finger können. Da gibt es einen wesentlichen Unterschied. Improvisation und sehr viel Mut zur Lücke sind gefragt.

 

Das gemeinsame Spiel gestaltet sich wie das „echte“ Leben:  Ein paar Absprachen, ansonsten aufeinander hören und sich auf das Jetzt einlassen. Der Rahmen ist gesetzt, der Rest wird sich ergeben. Nicht auf die Fehler hören, sondern vertrauensvoll weiterspielen. Sich mitnehmen lassen von der Melodie, die Töne im Moment verflechten. Die Töne tanzen lassen. Es reicht für den Augenblick und strahlt doch darüber hinaus. Nicht perfekt, muss auch nicht. Jetzt klingt es so, und morgen vielleicht anders.

 

Spielfreude, Lebensfreude.
Maseltov frei übersetzt heißt es: Viel Glück!

 

Hier ist es zu hören.

Inga Schulze-Steinen

"Maseltov"

Auf die Note klicken und Lied ANHÖREN

 

 

 


Mittwoch, 03.06.2020 - Lebenszeichen vom Café Lichtblick

Im Café Lichtblick gehört es zu unseren Treffen dazu, dass wir eine kurze Geschichte vorlesen.

 

Ein schöner Text begleitet uns und unsere Gäste häufig auf dem Heimweg. Hoffnung und gute Wünsche schicken wir allen, die dies Lebenszeichen lesen.

Mit herzlichem Gruß vom Team des Café Lichtblick
Margarete Stegmann, Ursula Schulze, Renate Schulte und Regina Lotz

Hoffnung pflanzen

 

Ein alter Mann stand in seinem Garten und wollte Bäume setzen: einen Apfelbaum, eine Linde, einen Birnbaum und einen Kirschbaum.
Am Morgen hatte er die kleinen Bäumchen, die ihm gerade bis zur Hüfte reichten, in der Gärtnerei erstanden.

Nun mühte er sich damit ab, Löcher in den Boden zu graben. Sein Nachbar, der selbst einen prächtigen Obstgarten sein eigen nannte, kam vorbei, grüßte ihn und blieb stehen. Nachdem er ihm eine Weile zugeschaut hatte, konnte er sich nicht mehr zurückhalten. „Warum pflanzt du jetzt noch diese Bäume?", fragte er etwas ungehalten. „Du glaubst doch nicht im Ernst, dass du hundert Jahre alt wirst, oder? Diese Bäume werden noch zwanzig Jahre brauchen, ehe du in ihrem Schatten sitzen kannst oder dass du das, was sie abwerfen, wirklich eine Ernte nennen kannst."

Der alte Mann hielt mit seiner Arbeit inne, wischte sich den Schweiß von der Stirn und sah ihn lange an. Dann antwortete er: „Als ich auf die Welt kam, schlief und spielte ich im Schatten von Bäumen, die Menschen gepflanzt hatten, von denen ich nicht weiß, wer sie waren. Als ich älter wurde, erntete ich von Bäumen, die meine Großeltern hier in diesem Garten gepflanzt hatten. Auch sie habe ich nicht mehr kennengelernt, man hat mir nur von ihnen erzählt. Jetzt spüre ich, dass ich nicht mehr lange Zeit habe, meinen Teil dazu beizutragen, dass auch in Zukunft Menschen Schatten haben und ernten können. Deshalb pflanze ich heute für meine Enkel und Urenkel Bäume. Nur so konnten wir leben und nur so ist Zukunft möglich."

Und damit machte er sich wieder daran, Löcher in die Erde zu graben.

 

Traditionelle Geschichte

Lebenswunsch

 

Was ich dir wünsche?

Dass jede Gabe, die Gott dir schenkt, mit dir wachse,

und dir dazu diene, denen Freude zu schenken, die dich mögen.

Dass du immer einen Freund hast, der es wert ist, so genannt zu werden,

dem du vertrauen kannst, der dir hilft, wenn du traurig bist,

der mit dir gemeinsam den Stürmen des Alltags trotzt.

Und noch etwas wünsche ich dir:

dass du in jeder Stunde der Freude

und des Schmerzes die Nähe Gottes spürst –

das ist mein Wunsch für dich und für alle, die dich mögen.

Das ist mein Wunsch für dich - heute und alle Tage.

 

Irischer Segenswunsch

 

 

 


Pfingstsonntag, 31.05.2020 - Frohe Pfingsten 2020!

Heute, am Pfingstsonntag 2020, fand in der St. Vinzentius-Kirche der erste Gottesdienst unter Corona Bedingungen statt.

 

Für alle Beteiligten war das eine neue Erfahrung und hat gut geklappt.

Wir sind glücklich, dass endlich wieder Gottesdienste stattfinden können. Wir arbeiten daran, dass auch alle anderen Gruppen und Kreise demnächst wieder starten können.

 

Der nächste Gottesdienst findet morgen, am Pfingstmontag, um 10:00 Uhr statt.

Alles ist vorbereitet.

Hände gründlich desinfizieren.

In die Anwesenheitsliste eintragen.

Los geht´s!

Die Liedertexte werden während des Orgelspiels vorgelesen.

Das war anders - Aber schön!

Apostelgeschichte 2,1-4

 

 

 


Freitag, 29.05.2020 - Lebenszeichen von Brigitte Janowicz

 „Harpen von hinten“ - Eine Spazier- oder Walkingrunde

 

In dieser “besonderen“ Zeit habe ich meinen Stadtteil dank einer Freundin neu kennengelernt.

Wir walken häufig und ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt, wie schön und vielfältig unsere nähere Umgebung bist.

 

Heute starten wir auf dem Harpener Hellweg in Richtung Rosenbaumweg, dann geht es über die Baldurstraße und den Ostaraweg, hier geht es bergauf. (puh...geschafft!) Hinter den letzten Häusern erreichen wir Felder mit riesigen Wiesen auf denen mehrere Pferde des nahegelegenen Reiterhofs friedlich grasen.

Einige Hundebesitzer und Radfahrer grüßen freundlich und genießen genau wie wir die Natur.

 

Wir überqueren den Harpener Hellweg und erreichen wunderschöne Felder, die von der Stadt Bochum mit Blumenwiesen für die Bienen, Schmetterlinge und Hummeln bepflanzt wurden. Am Ende der Felder biegen wir links ab, es begleitet uns ein kleiner, fließender Bach. Ideale Abkühlung für Hunde.

 

Hoppla, wir überqueren eine Straße und lesen auf dem Ortseingangsschild „Dortmund, Stadtteil Lütgendortmund. Wohin nun? Da ist ein kleiner Trampelpfad und wir sehen ein Waldgebiet. Ob es dort wohl weitergeht? Oh ja! Richtig urig, Natur pur. Ganz still ist es hier, ich kann die Natur förmlich riechen. Es geht über Stock, Stein und kleinen Wurzeln. Die Wege werden breiter und wir treffen wieder Hunde und deren Besitzer. Was ist das denn? Ein kleines Areal mit einem Hinweisschild „Walderlebnisschule“. Am Zaun mehrere Baumscheiben als Bienenstöcke gearbeitet. Interessant! Ich bin beeindruckt.

 

Ach wie lustig, als wir weitergehen sehen wir im Wald ein Schild mit der Aufschrift: „Peter Pirol Weg“. Es wird heller, die Sonne blinzelt kräftiger. Wir sehen wieder die Felder mit den grasenden Pferden und ich bin total überrascht, dass wir nach ca. einer Stunde wieder fast am Ausgangspunkt angekommen sind.

 

Die nächste Bank ist unsere und wir machen eine kleine Pause, bevor wir uns auf den Heimweg machen.

 

Einfach empfehlenswert, „Harpen von hinten“ kennenzulernen!

 

Brigitte Janowicz

Mittwoch, 27.05.2020 - Lebenszeichen von der Vinzentius-Spinne

Morgens, Halb Zehn in Vinzentius

 

Da bin ich wieder!
Eure Kirchenspinne - mit einer super Idee!

Ideen habe ich viele – aber die hier ist richtig klug. (Für meine Klugheit kann ich garantieren! Wie jeder weiß, haben wir Spinnen acht (8!) Beine und können damit schnell und stolperfrei laufen. Was man von manchem Zweibeiner nicht sagen kann… Ergo: Acht Beine machen klug!)

Die Idee ist: Ich gehe raus! Draußen ist am Gesündesten! Abstand – frische Luft – Sonne – Wolken - Licht

Jetzt ist nur noch die Frage, wie ich raus komme? Der Weg ist weit und zurück muss ich auch noch. Also wird es besser sein, wenn ich mich tragen lasse!

Das habe ich jetzt schon einige Male ausprobiert. Als die Kirchenmenschen anfingen, die Stühle wie wild in der Kirche zu verschieben, da hab ich mich immer drunter geklemmt und --- SCHWUPS --- war ich am anderen Ende angelangt!!!

Das geht hoffentlich auch, wenn ich raus will.

Es kann ja nicht mehr lange dauern, bis die Kirchenmenschen auch bemerken, wie schön groß und luftig der Kirchhof ist. Wenn sie dann die Stühle raustragen, klemme ich mich drunter, und lasse mich tragen. Raus und wieder Rein.

Ich habe gehört, es dürfen auch nicht mehr so viele Zweibeiner beieinander sein, wie sonst. Da wird zum Glück die Gefahr kleiner, zertreten zu werden. Draußen ist halt am Gesündesten! Abstand – frische Luft – Getragen werden...

QED*: Acht Beine machen klug!

 

Ihr seht mich nicht – aber ich euch schon.
Also bis morgen!

Eure Vinzentius-Spinne

(immer fröhlich, graubraun, von Fußspitze zu Fußspitze bei der letzten Messung: 6mm!)

 

 

*Quod erat demonstrandum
lateinisch für: Was zu beweisen war

Montag, 25.05.2020 - Lebenszeichen vom Freundeskreis

Über eine Dekade „Freundeskreis der St. Vinzentius-Kirche“

 

„Ist das schon so lang her…?“ diese Frage geht den meisten von uns durch den Kopf, wenn sie zurückblicken auf Ereignisse, Begebenheiten und Situationen, die einige Jahre zurückliegen.

Tatsächlich sind es im Falle unseres Freundeskreises der St. Vinzentius-Kirche nun schon 12 Jahre, der seinerzeit, das war im Jahre 2008, ins Leben gerufen wurde. Anlass war, die Kosten des sanierungsbedürftigen Kirchturms zu finanzieren, die nicht nur aus Mitteln der eigenen Gemeinderücklagen und der öffentlichen Hand gedeckt werden konnten. Den Informationen nach waren damals über 300.000 Euro dafür erforderlich.

Dank starkem persönlichen Einsatz von Pastor Hartmut Grajetzky und Einbindung von viel Bochumer Prominenz wie Alt-OB Stüber, Bundestagspräsiden Dr. Lammert und diverser Bochumer Künstler wurde die Finanzierung gesichert und die Kirchturmsanierung erfolgreich abgeschlossen.

Dieser Kirchturm, der ursprünglich vor der vorletzten Jahrtausendwende als Wehrturm gebaut wurde, war der Ursprung unserer St. Vinzentius-Kirche.

Über 1000 Jahre! Respekt kann man da nur sagen, und immer noch ein Wahrzeichen unseres Stadtteils weithin sichtbar, selbst für Reisende auf der A40 gut zu erkennen.

Wie es halt im Leben so ist, wenn der Zweck einer Aktion seinen Sinn erfüllt hat, stellt sich die Frage, wie geht´s weiter und warum soll es überhaupt nach der gelungenen Restaurierung des Kirchturms mit dem Freundeskreis weitergehen?

Herr Dr. Hagmann leitete diesen Kreis, konnte aber nicht, wie von ihm gewünscht, nach der erfolgreichen Arbeit viel Zeit für die Betreuung der Mitglieder aufwenden, weil er als hauptamtlicher Seelsorger seine volle Aufmerksamkeit der Kirchengemeinde widmen musste.

Nach und nach verließ der eine oder andere den Freundeskreis, sodass letztendlich im Jahre 2013 nur noch 35 Mitglieder übrigblieben.

Im Jahr 2013 kamen Dr. Hagmann und Herr Bobiatynski zusammen, tauschten sich über die Gemeindeprojekte aus. Dabei kam auch die Initiative „Freundeskreis der St. Vinzentius-Kirche“ zur Sprache. Herr Dr. Hagmann bekundete sein großes Interesse, diesen weiterzuführen mit einer neuen Ausrichtung „Erhalt der altehrwürdigen St. Vinzentius-Kirche“. Im Laufe des ersten Gedankenaustausches der beiden Herren stieß Paul Gerhard Krumhus dazu. Nach zahlreichen Gesprächen über das Ob, das Wie und das Wofür nahm der neue Gedanke, den Freundeskreis zu reaktivieren und neuauszurichten, Formen an. Ein Grundlagenpapier über die künftige Gestaltung des Freundeskreises entstand.

Dieses neue Arbeitspapier wurde mit dem Presbyterium abgestimmt. Hauptaugenmerk war neben der Struktur die Verwaltung und Steuerung der Mitgliedseinnahmen. Die Mitgliedsbeiträge sollten auf ein Haushaltskonto der Gemeinde verbucht, die Verwendung der Finanzen jedoch nur für den Erhalt der Kirche, und wichtig, im Einvernehmen mit der Leitung des Freundeskreises eingesetzt werden.

Die noch existierenden Mitglieder wurden im April 2013 von Herrn Dr. Hagmann zur Vorstellung des neuen Konzeptes in die Kirche eingeladen, um sich über die Inhalte der Neugestaltung zu informieren und zugleich darüber zu befinden, ob der Freundeskreis in der neuen Art und Weise fortgesetzt werden soll.

Teilgenommen an diesem Abend haben 25 Mitglieder, die alle ihre Zustimmung hierzu gaben.

Mittlerweile ist der Freundeskreis auf derzeit über 80 Mitglieder angewachsen! Die jährlichen Mitgliedsbeiträge wurden in den zurückliegenden Jahren u.a. für die Sanierung der Nordwand, der Überholung unserer Kirchenorgel und weitere kleinere Maßnahmen eingesetzt.

Neben den Mitgliedseinnahmen wurden wir mit Spenden bedacht, u.a. aus Geburtstagen, namhaften Zuwendungen aus Sterbefällen und Musikveranstaltungen. Besonders zu erwähnen sind die jährlichen Konzerte von Fred Schüler und ein größeres Konzert mit und durch Karl Heinz Saretzki.

Unsere Aktivitäten begrenzen sich nicht nur mit dem Einsammeln von Mitgliedsbeiträgen. Wir informieren 1-2-mal jährlich unsere Mitglieder über die Verwendung der Beiträge, wo ihre Gelder „geblieben“ sind.

Seit 3 Jahren beteiligen wir uns (die Freundeskreisleitung) aktiv an den Advents- und Weihnachtsmärkten unserer Gemeinde. Im letzten Jahr waren wir sehr erfolgreich mit der großen Tombola, auch in finanzieller Hinsicht!

 

Unser Ziel als Freundeskreis ist und bleibt den Zusammenhalt in der Gemeinde dadurch zu fördern, dass wir uns engagiert für den Erhalt unserer 1000 Jahre alten St. Vinzentius-Kirche einsetzen.

Neue Mitglieder sind stets herzlich willkommen!

 

Paul Gerhard Krumhus & Eduard Bobiatynski
Leitungskreis „Freundeskreis St. Vinzentius-Kirche“


Download Flyer

"Freundeskreis St. Vinzentius-Kirche"

 

 

 


Sonntag, 24.05.2020 - Lebenszeichen vom Kirchenkreis Bochum

 

Das ist der zehnte KommaOnline Gottesdienst!

Dieses Mal aus der Christuskirche in Bochum-Langendreer.

Auf das Bild klicken und den Gottesdienst ANSEHEN

 

 

 


Freitag, 22.05.2020 - Lebenszeichen von Christel Eglinski-Horst

 

Hallo, meine Lieben, in der St. Vinzentius-Gemeinde,

 - lange habe ich an dieser Stelle geschwiegen, war aber auf anderen Gebieten tätig. -

 

Nun las ich neulich eine Geschichte, die ich gern an Euch weitergeben möchte.

 

Also:

Eine ältere Dame geht auf den Dachboden, um in alten abgelegten Dingen - und in Erinnerungen zu kramen. Ihre Enkelin heiratet bald. Und sie hofft, in dem Kram dort oben eine Anregung für ein Geschenk zu finden. Sie entdeckt ihren alten Handarbeitskorb, den sie abstellte, als ihr die vielfältigen Aufgaben keine Zeit mehr zum Stricken ließen. - In dem Korb liegt ein begonnener Schal, eine halb fertig gestrickte Socke, ein Ärmel, der einmal in einen Pullover gehören sollte - und viel Wolle in unterschiedlichen Farben und Qualitäten.

Das alles nimmt sie mit in ihre Wohnung und beginnt, aus diesen Resten eine Decke zu arbeiten. - Die Decke wird wunderschön - und lässt erahnen, was einmal alles geplant war und nie zur Vollendung kam. - Als die Enkelin diese Decke zur Hochzeit bekommt, sagt ihre Großmutter dazu: „Siehst Du, - so war mein Leben, - bunt, - voller Überraschungen. Manches habe ich angefangen, - nicht alles habe ich zu Ende gebracht. Und jetzt ist doch etwas Schönes, Ganzes daraus geworden.“ - Diese Decke wurde zu einem begehrten Lieblingsteil in der Familie.

Ein Sinnbild könnte diese Lebensdecke für uns alle sein, die wir auf völlig unterschiedlichen Gebieten unseres Lebens an einem Gewebe arbeiten. - Durch die Krise, die wir im Moment durchschreiten, kommt eine neue Farbe in dieses Geflecht. Und sie ist noch nicht zu deuten, weil da etwas Unbekanntes, Unwägbares über uns ist, mit dem wir noch keine Erfahrung haben. -Aber eines ist klar: In diese noch zu kreierende Farbtönung gehören eimerweise die Farben Hoffnung - und Zuversicht - und das Vertrauen in die Wegleitung unseres Gottes.

 

Ich liebe sehr ein kleines Gedicht von Edith Stein, dass ich Euch hier noch aufschreibe:

 

 

Von Herzen Eure  

Christel Eglinski-Horst   im Mai 2020

 

 

 


Mittwoch, 20.05.2020 - Lebenszeichen von Thomas Katzer

„Was aus einer Idee wurde...“

Gesagt, getan! Und so haben wir uns am Sonntag bei Vinzentius in der Kirche zum "gemeinsamen Musizieren auf Abstand“ getroffen. Auf unseren Notenständern stand alles, was unsere Notenschränke so hergegeben haben. 

 

Einfach mal machen, kreativ sein, Gemeinschaft erleben und den schönen sonnendurchfluteten Kirchraum unserer Vinzentiuskirche etwas in Schwingung zu versetzen. Beschützt und gut behütet haben wir uns gefühlt. Eben anders, als irgendwo im virtuellen Raum.

 

Ein bißchen Schmunzeln war daher bei uns angesagt, als wir die Noten von „Shelter“, einer Musik für Klavier und Flöte, in den Händen hielten. 

 

Shelter“, das heißt übersetzt „Schutz“, „Obdach“ oder „Zuflucht“. Das passte geradezu wunderbar zu dem erlebten Augenblick und der Gastfreundschaft im Schutz unserer Vinzentiuskirche. Ansteckende Zuversicht ist da zu hören, finde ich. Und ich merke, wie sich die Musik mit Bildern unserer lebendigen Steine verbindet. Hört einfach mal rein...

 

Bleibt gesund und im Geiste zusammen

Thomas Katzer      

"Shelter"

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Montag, 18.05.2020 - Lebenszeichen von Inge und Helwig Bröckelmann

„Freunde, dass der Mandelzweig wieder Blüten treibt!“

 

Mit diesem Liedanfang möchten wir – meine Frau Inge und ich – Sie sehr herzlich aus dem Sauerland grüßen. Es ist ein Lied unseres Gesangbuchs (651) und viel mehr noch als ein Frühlingsgedicht.

Der israelische Schriftsteller und Publizist Shalom B-Chorin hat es verfasst in bitterster und schwerster Zeit 1943. Täglich kamen die Nachrichten auch zu ihm nach Israel, das seit 8 Jahren sein Zufluchtsort, seine neue Heimat geworden war, die Berichte von dem schrecklichen Krieg und den Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung. Dazu kamen die Sorge und die Angst um eine völlig ungewisse Zukunft.

Doch da war noch etwas, der Blick aus dem Wohnungsfenster auf einen Mandelbaum. Immer wieder im Frühjahr, so erzählt er selbst, habe er mit Bewunderung sein Erblühen gesehen – mitten in allen Schrecken und aller Angst. Ein Zeichen seien ihm die blühenden Zweige geworden, ein Wink der Hoffnung. Und dieses Zeichen in trüber Zeit hat seine Wurzel in der Bibel. In der Berufungsgeschichte Jeremias heißt es:

Und es geschah des Herren Wort zu mir: „Jeremia, was siehst du?“ Ich sprach: „Ich sehe einen erwachenden Zweig“. Und Gott sprach zu mir: „Du hast recht gesehen; denn ich will wachen über meinem Wort, daß ich`s tue.“

Und so hat er dieses Zeichen vor seinem Fenster und die Hoffnungsbotschaft des biblischen Wortes zu einem wunderbaren Lied gemacht:

Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt,
ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?

Dass das Leben nicht verging, soviel Blut auch schreit,
achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.

Tausende zerstampft der Krieg, eine Welt vergeht.
Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht.

Freunde, dass der Mandelzweig, sich in Blüten wiegt,
bleibe uns ein Fingerzeig, wie das Leben siegt.

Ben-Chorin erzählte dann noch: Der Baum musste später Straßenbauarbeiten weichen und wurde abgehauen. Aber dann auf einmal lugten Wurzeln aus dem Asphalt heraus. Sein Kommentar: die Hoffnung ist nicht totzukriegen.

Chalom Ben-Chorin starb 1999. Als evangelische Christen verdanken wir ihm durch seine Vortragsreisen und langjährige Mitarbeit beim Deutschen Evangelischen Kirchentag wichtige Impulse und Anregungen im Bemühen um Versöhnung und in der christlich-jüdischen Zusammenarbeit. An seinem Sarg sang die Trauergemeinde: „Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt!“

Übrigens hat er einmal in einem Gespräch mit seiner Frau nicht ohne Stolz bemerkt: „Nun bin wohl der erste jüdische Autor in einem evangelischen Gesangbuch“. Darauf seine Frau: „Der zweite, König David war schon vor dir.“

So schließen wir mit der Bitte: „Bleibe uns ein Fingerzeig, wie das Leben siegt.“

 

Ihre Inge und Helwig Bröckelmann

 

 

 

 


Sonntag, 17.05.2020 - Lebenszeichen vom Kirchenkreis Bochum

 

Das ist der zehnte KommaOnline Gottesdienst!

Dieses Mal aus dem Hustadtzentrum in Bochum-Querenburg.

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Freitag, 15.05.2020 - Lebenszeichen von Christine Jung-Borutta

Wie geht es Ihnen?

Noch Hoffnung?

Noch Durchhaltekraft?

Noch genügend Geduld?

 

Chance der Bärenraupe, über die Straße zu kommen

 

Keine Chance. Sechs Meter Asphalt.

Zwanzig Autos in einer Minute.

Fünf Laster. Ein Schlepper. Ein Pferdefuhrwerk.

 

Die Bärenraupe weiß nichts von Autos.

Sie weiß nicht, wie breit der Asphalt ist.

Weiß nichts von Fußgängern, Radfahrern, Mopeds.

 

Die Bärenraupe weiß nur, dass jenseits

Grün wächst. Herrliches Grün, vermutlich fressbar.

Sie hat Lust auf Grün. Man müsste hinüber.

 

Keine Chance. Sechs Meter Asphalt.

Sie geht los. Geht los auf Stummelfüßen.

Zwanzig Autos in der Minute.

 

Geht los ohne Hast. Ohne Furcht. Ohne Taktik.

Fünf Laster, ein Schlepper. Ein Pferdefuhrwerk.

Geht los und geht und geht und geht und kommt an.

 

Rudolf Otto Wiemer

 

Ich komme mir manchmal vor, wie die Bärenraupe.

Auf einen Weg geschickt, der voller Gefahren und Unwägbarkeiten ist. Gibt es Schutz vor dem Virus? Schütze ich die anderen genügend? Habe ich mir das Virus schon eingefangen?

Keine Ahnung: Sechs Meter Asphalt. Zwanzig Autos in einer Minute. Fünf Laster. Ein Schlepper. Ein Pferdefuhrwerk. Keine Sicherheit!

 

Aber ich weiß auch: Ich will hinüber. Will durch die Zeit kommen. Alles soll irgendwann wieder gut werden - auf der anderen Seite der Krise.

 

Wenn wir durchkommen, verdanken wir vieles unserer eigenen Klugheit und Umsicht. Aber mit Intelligenz alleine können wir nicht überleben. Wir brauchen eine Hoffnung, die uns führt.

 

Bärenraupen- Hoffnung, die uns losgehen lässt, auch auf Stummelfüßen: Geht los ohne Hast. Ohne Furcht. Ohne Taktik. Fünf Laster, ein Schlepper, ein Pferdefuhrwerk. Geht los und geht und geht und geht und kommt an.

 

Solche Hoffnung möge Sie begleiten:

Eine Hoffnung, die Sie jeden Tag mutig beginnen lässt. Eine Hoffnung, die sie jeden Tag durchhalten lässt. Eine Hoffnung, die Sie jeden Tag hoffen lässt auf die andere Seite, auf das Danach.

 

Denn auch wir wissen, dass jenseits Grün wächst. Herrliches Grün, vermutlich fressbar.  

 

Christine Jung-Borutta

 

Mittwoch, 13.05.2020 - Lebenszeichen von dem Vinzentius-Mäuschen

Huhu, da bin ich wieder!

 

Brr – ist das kalt geworden. Ich hatte doch glatt schon meinen Schal in der Hand – aber dann habe ich mir gesagt: Betfix, wir haben doch schon Mai! Leg den mal wieder weg und arbeite ein bisschen. Dann wird dir auch warm.

 

Und was soll ich Euch sagen? Mir liefen doch tatsächlich ein paar Schweißtropfen von der Stirn! Ich habe ein bisschen saubergemacht. Ich habe da sowas gehört, dass Ihr bald wieder in die Kirche zum Gottesdienst kommen dürft.

 

Wisst Ihr eigentlich, wie viel Staub sich in der Zeit angesammelt hat? Wenn Ihr endlich wiederkommt, dann muss die Kirche doch strahlen… Nicht nur Eure Gesichter. Oder tragt Ihr dann alle bunte Schnutenpullis?

 

Den Peter habe ich schon mit so einem Teil gesehen. Den Michael auch. Und der Justus hat Häschen auf seinem Schnutenpulli.

 

Ich habe noch keinen und die Spinne auch nicht. Sie will sich einen weben – Faden hat sie ja genug. Ich werde mir meinen Schal umbinden, wenn Ihr kommt. Wenn das alle machen müssen, dann mache ich auch mit. Ist doch klar – das ist gaaaanz wichtig.

Ich freu mich so auf Euch

Euer Betfix

Montag, 11.05.2020 - Lebenszeichen vom Eltern-Baby-Café

Jeden Donnerstagvormittag fehlt im Gemeindehaus der Duft von frischem Kaffee, die Geräusche von umstürzenden Bausteintürmen, ausgeräumten Schränken und lachenden Kindern und Eltern, die den Vormittag im Eltern-Baby-Café verbringen.

 

Nun sind es schon 2 Monate.

Bald 10 Wochen seit dem 12. März an dem wir uns zum letzten Mal trafen. Als wir noch keine Masken trugen, dicht beieinandersaßen und die Kinder munter ihre Trinkflaschen tauschten.

Unvorstellbar heute, erst 2 Monate seit dem letzten Treffen an dem wir uns sicher waren nur von einer kurzen Pause zu sprechen.

 

Nun kann man Babys und Kleinkindern die Situation kaum erklären. Sie leben mit uns in dieser Zeit, erleben eine Pandemie als normalen Alltag. Doch die Freunde und Sozialkontakte fehlen und für die Kleinsten gibt es keinen Ersatz in Form von sozialen Netzwerken, Messangern oder Videocalls.

 

Was bleibt nun in dieser Zeit von unserer Gruppe?

Der virtuelle Austausch. Der Kontakt von uns Eltern mit Kindern in ähnlichen Alter, die sich zum großen Teil erst durch das Eltern-Baby-Café kennengelernt haben.

 

Unsere WhatsApp Gruppe besteht von Anfang an. Sie ist, wie die Teilnehmerzahl stetig gewachsen. Auch „Ehemalige“ halten so den Kontakt zu unserer bunt gemischten Gruppe.

Bilder werden gezeigt, es wird erzählt wie die Kinder sich entwickeln, Ideen ausgetauscht was aktuell gespielt oder gebastelt werden kann.

Wir sind aber auch alle Eltern von Kleinkindern. Wir reden auch über Zahnungsbeschwerden, Betreuungsprobleme und die alltäglichen Sorgen in diesen Zeiten und klopfen uns virtuell mal gegenseitig auf die Schulter oder trinken symbolisch einen Kaffee zusammen, während man an lustige gemeinsame Momente mit den Kindern denkt.

 

Erweitert wurde der Kontakt durch Videotelefonie. Sich zu verabreden ist allerdings deutlich schwieriger mit U3 Kindern zu Haus, so hat sich der Nachrichtenaustausch bisher als praktikabler erwiesen.

 

Mit den Lockerungen sind vereinzelte Verabredungen theoretisch wieder möglich, allerdings werden wir kein großes Gruppentreffen auf dem Spielplatz, oder Ähnliches organisieren. Wir können alle unseren kleinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie tun. Jeder Verzicht ist ein Schritt zurück zu unserer Normalität und der wünschenswerten Zukunft für unsere Kinder.

Und so trinken wir weiter, vorerst nur virtuell gemeinsam einen Kaffee und halten den Kontakt in der Hoffnung, dass unsere Kinder bald auch wieder gemeinsam lachen und spielen können.    

 

Denn wie die vielen bunten Regenbögen in den Fenstern zeigen:
Alles wird gut – Wir bleiben zu Hause.

 

Susanne Kerstein

 

 

 


Sonntag, 10.05.2020 - Lebenszeichen vom Kirchenkreis Bochum

 

Das ist der neunte KommaOnline Gottesdienst!

Dieses Mal aus der Friedenskapelle im Q1-Eins im Quartier, Zentrum für Kultur, Religion und Soziales, in Bochum-Stahlhausen.

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Der achte KommaOnline! Kurzgottesdienst vom
03.05.2020

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Der sechste KommaOnline! Kurzgottesdienst vom 19.04.2020

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Der siebte KommaOnline! Kurzgottesdienst vom 26.04.2020

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Der KommaOnline! Kurzgottesdienst von Ostersonntag 2020

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Samstag, 10.05.2020 - Lebenszeichen vom Friday

Die Jugend geht online

 

In dieser schwierigen Zeit haben wir uns überlegt, was wir tun können, um den Kontakt untereinander nicht zu verlieren. Treffen im Gemeindehaus, im Schwimmbad oder der Billardlounge fallen ja bis auf weiteres aus. Und mal ehrlich – es muss ja auch nicht alles sofort wieder sein.

Klar vermisse ich das – aber dieses Virus ist nun da und es ist nicht ungefährlich. Wir müssen lernen, damit umzugehen. Vieles hat sich verändert und vieles wird sich wohl für eine längere Zeit verändern. Schön ist anders, aber daran können wir nichts ändern.

Was also tun? Online gehen! Videochats kennt ihr alle und habt ihr bestimmt auch schon oft gemacht. Warum also treffen wir uns nicht zu einer Videokonferenz? Wir könnten zusammen reden – uns über den „neuen“ Alltag austauschen. Da hat sich einfach viel verändert und ganz ehrlich? Manche der neuen Regeln kann ich nicht nachvollziehen. Aber wir müssen und werden uns daran halten.

Manche Bilder und Berichte finde ich beängstigend und ich kann mir vorstellen, dass es Euch ähnlich geht. Da tut es bestimmt gut, sich in der Gruppe mal Luft zu machen. Wir können online spielen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten etwas zusammen zu machen, obwohl wir – leider – nicht zusammen sein können.

 

Klar, das ist ungewohnt und irgendwie auch nicht so ganz toll - aber viel besser, als gar keinen Kontakt zu haben.

 

Wir sind für Eure Vorschläge offen und freuen uns über Eure Unterstützung.

 

Jeden Montag wird im Status bei Instagram einen neuen Spruch geben. Folgt uns!

Justus & Jonathan

 

 

 


Freitag, 08.05.2020 - Lebenszeichen von Lynn Kobuszewski

Hallo, ich möchte mich einmal vorstellen.

 

Ich bin ab jetzt für unsere Jugendarbeit in der Gemeinde zuständig.
Ich bin 22 Jahre alt und studiere Gemeindepädagogik und Diakonie an der Evangelischen Hochschule in Altenbochum.

 

Zurzeit findet das Studium aufgrund der Corona-Pandemie leider nur online statt. Die Dozenten schicken uns viele Aufgaben zu unseren Fächern, die wir dann ausarbeiten und nach Fertigstellung wieder online abgeben müssen. Jede Woche gibt es eine Videokonferenz. Das ist eine prima Sache, weil wir dann mal wieder mit den Studienkollegen und unserem Dozenten „zusammen“ sitzen können.

 

Auf die Arbeit mit den Jugendlichen freue ich mich sehr, (wenn sie denn endlich wieder weitergehen kann).
Ich werde den Konfirmationsunterricht mitgestalten und die Traineekurse leiten.

 

Die meisten von Ihnen kennen mich von den Kinderferientagen oder auch durch das Dorffest. Mit sechs Jahren war ich das erste Mal bei den Kinderferientagen im Markushaus dabei. Von da an war ich immer mit unserem Gemeindeleben verbunden.

 

Nach meiner Konfirmation habe ich als Konfi-Teamerin und bei den Kinderferientagen als Teamerin mitgemacht. Es war immer eine tolle Zeit. Gerade deshalb freue mich sehr hier in der Gemeinde arbeiten zu dürfen und mich um die Jugend „kümmern“ zu dürfen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute in dieser Zeit, bleiben Sie gesund.
Viele Grüße
Lynn

Donnerstag, 07.05.2020 - Lebenszeichen von dem Vinzentius-Mäuschen

Morgens, Halb Zehn in Vinzentius

 

Ich bin größer als 5 mm! Aber klein bin ich auch.

Darf ich mich kurz vorstellen:
Mein Name ist Betfix, gehöre zur Gattung Mus musculus.
Mit 5,7 cm und 21,3 g bin ich ein eher kleiner Vertreter meiner Art.
Ich habe wunderschöne Knopfaugen und ganz niedliche Ohren.

 

Mit der Vinzentius-Spinne lebe ich in dem altehrwürdigem Gemäuer in guter Nachbarschaft. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich nach dem Umbau und dem großen Reinemachen (das floss viel Schweiß) wieder so richtig heimisch fühlen konnte.

Es gibt sie noch – meine wunderbaren Verstecke, von denen ich Euch immer beobachten kann. Meine Lieblingsverstecke darf ich Euch nicht verraten, sonst kommt Peter mit dem großen Besen …. Peter ist schon in Ordnung, nur den Besen mag ich nicht besonders.

 

Meist sehe ich alles von unten – was durchaus eine interessante Perspektive sein kann. Wenn ich will, kann ich aber auch die Wände hochgehen und mich hinter Bildern oder bei den Orgelpfeifen verstecken. Ich liebe Musik. Wenn Ernst an der Orgel sitzt und musiziert, bin ich immer hin und weg. Musik tut gut. Jetzt ist es meist still. Ich vermisse die Musik.

Beim WGT wurde das letzte Mal so richtig laut mit allen gesungen und Gottesdienst gefeiert. Das war toll.
Klar kommen jetzt auch noch Menschen in die Kirche, aber nicht so viele. Die meisten erkenne ich schon an ihren Schuhen. Ich könnte euch Geschichten erzählen ….

 

Liebe Leute Groß und Klein, passt gut auf Euch auf.
Ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen

Euer Betfix

Mittwoch, 06.05.2020 - Lebenszeichen von den beiden Kochclubs 60plus

Der Mittwoch ist der Tag der Kochclubs 60plus

Da die Küche im Gemeindehaus im Moment „kalt“ bleibt, gibt es hier zwei leckere Vorschläge zum Nachkochen.

Weitere Informationen zum Kochclub 60plus gibt es hier

Brigitte J. empfiehlt "Bulgurauflauf":

Da wir zur Zeit wenig Termine haben, habe ich ein etwas

aufwendigeres doch leckeres Rezept ausgesucht.

Es hat mir sehr gut geschmeckt. 

Margarete S.empfiehlt "Italienischer Nudelsalat":

Gut geeignet bei diesem Gott sei Dank, sonnigen Wetter, für Balkonien, Garten und Schrebergarten.
Zu Einladungen wurde immer gewünscht, dass ich diesen Salat mitbringe. Außerdem lässt er sich so gut vorbereiten.

Der Kochclub 60plus empfiehlt
"Bulgurauflauf"

Auf das Bild klicken und Rezept ANSEHEN, SPEICHERN und AUSDRUCKEN

Der Kochclub 60plus empfiehlt
"Italienischer Nudelsalat"

Auf das Bild klicken und Rezept ANSEHEN, SPEICHERN und AUSDRUCKEN

 

 

 


Dienstag, 05.05.2020 - Lebenszeichen von Steffi Hirsch

Ein Lebenszeichen im Wonnemonat Mai

Jetzt, wo alle online unterwegs sind, dachte ich, schau doch mal, was man im Internet so alles finden kann zum Wonnemonat Mai.

Also, ran ans Netz und los!
Und es gab so einiges zu entdecken:

Was ist verbirgt sich hinter dem Wort „Wonnemonat?

Ich hatte sofort Wohlfühlen, Kuscheln, Glücksgefühle im Kopf, aber weit gefehlt.
Das Wort geht zurück auf den altdeutschen Begriff „winnamanod
und bedeutet Weidemonat. Die Bauern können nach dem noch wechselhaften April endlich ihr Vieh auf die Weide treiben.

Aber was ist nun mit Kuscheln und Wonne und so?

Also weitersuchen und siehe da:
Das Wort „winni
wurde später auf wunni umgedeutet und das heißt Genuss und Freude.
Immerhin, das scheint die richtige Spur zu sein. Genuss und Freude - eine wahre Wonne. Da ist die Liebe nicht mehr weit...

Wie kam der „Mai zu seinem Namen?

Vermutlich geht dieser auf die Frühlings-, Erd- und Wachstumsgöttin Maia zurück.
In der Nacht zum 1. Mai verwandelte sie auf magische Art und Weise die Natur. Bei der „Heiligen Hochzeit
wählte sich die Göttin oder deren menschliche Stellvertreterinnen ihren Gott für diese Nacht aus, mit dem sie dann das Fest der Lebendigkeit feierte. Das war ganz im Sinne der Lebensfreude und der Fruchtbarkeit.
Auch bei den keltischen Beltanefeuern und in der Walpurgisnacht wurde dies gefeiert. Man schmückte Häuser und Ställe mit frischem Grün. Daraus wurde dann der Maibaum.

Da denkt man doch sofort an Volksfeste mit Bier und Tanz und Blasmusik und dem riesigen Maibaum auf dem Marktplatz. Rumtata...!
Das kenn ich! Wir haben seit mehr als 630 Jahren das Maiabendfest in Harpen.
Die Junggesellen der Maiabendgesellschaft holen eine Eiche aus dem Bockholt und pflanzen diese seit einigen Jahren im Stadtpark wieder ein.
Und dazu gibt es viel Bier, Musik und Tanz und eben Rumtata...!
Junge, do kass di drop verloten!

Dabei kann es auch viel zarter und romantischer zugehen.
Ein ganz besonderer Maibaum ist nämlich der „Liebesmaien
.
Das sind junge Birken, die als Liebesboten von jungen, unverheirateten Männer eines Dorfes vor den Häusern aller unverheirateten Frauen aufgestellt werden.
Ach - da geht einem doch das Herz auf.
Schade, denk ich, so viel Dorf ist Harpen dann doch nicht geblieben.
Diese Tradition, diese Zeichen der Liebe kenne ich hier nicht.


Aber - einen Ort der Liebe haben wir seit mindestens 1000 Jahren in Harpen.


In unserer schönen Kirche wurde hundertfach der Bund fürs Leben geschlossen!
Und es werden sich noch Unzählige hier das Ja-Wort geben.

So strömt ein Hauch der Liebe durch das Haus Gottes.

Selbst in der zurzeit ganz leeren und stillen Kirche kann man das fühlen.

Ich habe am Sonntag an unserer Weltkugel eine Kerze angezündet.

Auch in der Stille bringt unsere Kirche mich in Gedanken zum Singen:

Herr, wohin sonst sollten wir gehen? Du führst uns zum Leben zurück.
Du schenkst uns Lebensglück.
Aus deinem Mund höre ich das schönste Liebeslied:

Wo die Liebe wohnt, blüht das Leben auf. Hoffnung wächst, die trägt.
Träume werden wahr. Denn wo Liebe wohnt, da wohnt Gott.

Ich träume von einem baldigen Wiedersehen in unserer St. Vinzentius-Kirche, von glücklichen Gesichtern, herzlichen Umarmungen und wohltuenden Worten und Musik.

 

Es grüßt Euch mit den beiden Liedern aus einer Taizéandacht 2012

Eure Steffi Hirsch

Der Kreuz & Quer Chor singt "Wohin sonst"

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Der Kreuz & Quer Chor singt "Wo die Liebe wohnt"

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Montag, 04.05.2020 - Lebenszeichen von Michael Dettmann

Fritz Pawelzik - Ein Original aus dem Pott mit ganz viel Jesus im Herzen

 

In den vergangenen Wochen scheint Aufräumen und Ausmisten zu einer weit verbreiteten Beschäftigungsmethode geworden zu sein. Dass nicht nur ich plötzlich den Drang verspüre, in jahrelang verschlossenen Schränken und alten Kisten zu schnüffeln, habe ich am letzten Wochenende gemerkt.

 

Ein Freund hatte sich einen nostalgischen Abend mit seiner Kassettensammlung gemacht. Dabei fiel ihm ein Mitschnitt einer Bibelarbeit mit Fritz Pawelzik in die Hände. Er schickte mir eine digitalisierte Fassung der Bibelarbeit zusammen mit den Worten: „Hi! Kennst du den? Ein echtes Stück Ruhrgebiet und ein wahres Bekenntnis! Musste hören!“

 

Da ich ja nun im Pott geboren und im CVJM groß geworden bin, fühlte ich mich plötzlich in Gedanken in meine Jugendzeit zurückversetzt. Da saß ich oft dem alten Fritz mit einer Bibel in der Hand zu seinen Füßen und hing an seinen Lippen. Seine spannende, humorvolle, originelle und mit ganz viel Herz Art vom Glauben zu erzählen hat mich in meiner Jugend geprägt.

 

Fritz Pawelzik war eine beeindruckende Persönlichkeit, die ihre Stimme für den Frieden und für das Evangelium erhob. Der 1927 geborene Herner war sechs Jahre alt, als Adolf Hitler an die Macht kam, gehörte zur Hitlerjugend und kämpfte mit 16 Jahren als Soldat an der Russischen Grenze. Zu der Zeit glaubte er fest an den Führer. Erst in einem Straflager bei Leningrad wurde ihm klar, was Deutschland der Welt angetan habe. Zurück in Herne schenkte ihm ein Britischer Soldat eine englische Ausgabe des Neuen Testaments.

 

Dieses Buch veränderte sein Leben.

Leidenschaftlich trat er nun als Fürsprecher für den Frieden ein und erzählte Menschen von der Liebe Jesu. Auf beeindruckende Weise verstand er es, Menschen von seinen bewegenden Lebenserfahrungen zu berichten, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben.

 

Neben dem Frieden galt Fritz Pawelziks große Liebe Afrika. Er verbrachte viele Jahre in Ghana, wo er die Entwicklung des YMCA unterstützte. In der Kleinstadt Konongo in der Region des Stammes der Ashanti, wo er beim Ausbau eines Krankenhauses mitwirkte, ernannte man ihn aus Dankbarkeit zum Häuptling. Unter dem Namen „Nana Kofu Marfu II.“ wurde er als „Chief für Entwicklung“ lebenslanges Mitglied des traditionellen Leitungsgremiums der Stadt.

Bis kurz vor seinem Tod 2015 war er bundesweit in Kinder- und Jugendgruppen sowie Schulklassen unterwegs.

 

Aber jetzt nun zu der Tonaufnahme. Die lege ich euch ans Herz und behaupte mal:

50 Minuten werden euch noch nie so kurz vorgekommen sein (-:

 

Viele Grüße

Michael

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Sonntag, 03.05.2020 - Lebenszeichen von Inga Schulze-Steinen

 

Gottesdienst von Studierenden
der Gemeinschaft von Diakonen und Diakoninnen im Martineum Witten

 

Der Online- Gottesdienst, den wir für den heutigen Sonntag verlinken, ist anlässlich des Gemeinschaftstreffens des Martineums im April 2020 entstanden. Die Planung und Durchführung lag als Teil ihrer Ausbildung in Verantwortung einiger Studierender des Martineums.

 

Wer beim Gottesdienst angucken denkt: das Gesicht kenn ich doch, liegt richtig. Denn Mitwirkende im Gottesdienst sind u.a. JP Schwittay (er ist ein „Diakonenschüler“) und Sascha Dornhardt (er arbeitet als Diakon in der Kirchengemeinde Stiepel).

Aufgenommen wurde der Gottesdienst im Lukaszentrum an der Pferdebachstraße in Witten, der guten Stube des Martineums. Dort bin auch ich vor fast 30 Jahren in das Amt der Diakonin eingesegnet worden.

Jetzt aber genug gelesen und sich selbst ein Bild gemacht. Wer mehr zu diesem Beruf mehr wissen möchte findet unten weitere Infos.

 

Einen gesegneten Sonntag wünscht

Inga Schulze-Steinen

 

Auf das Bild klicken und den Gottesdienst ANSEHEN

 

 

 


Samstag, 02.05.2020 - Lebenszeichen vom Männerstammtisch

Prosit!

 

Ach, watt war datt noch schön Ende Februar!

Lecker Bierken....frisch gezapft mit den Jungs...

Deftige Grundlage für den Magen vorweg...

Lockeres Pläuschken zum Aufwärmen...

...Und danach sprudelten die Ideen, was wir rund um Kirche und Gemeindehaus noch so alles werkeln wollten und wo wir sonst noch tatkräftig mit dabei sein könnten.

 

Und jetzt???? Nix iss...!!!

 

Jetzt sitz ich hier - mit meinem stummen Kumpel Moritz im Regen.

Pläuschken geht nicht.

Bier geht nur alleine.

 

Männer, Ihr fehlt mir!

 

Aber egal, man muss es eben nehmen wie es ist.

Dank Corona kommt jetzt eben erst die Pause und dann die Arbeit.

Bleibt alle gesund, haltet die Abstände ein - trinkt euer Lieblingsbier und dann sehen wir uns bald voller Tatendrang und neuer Ideen wieder...

PS: Kleiner Hinweis: Think global, drink local :-)

 

Auf bald - Marcus

Marcus & Moritz

 

 

 


Freitag, 01.05.2020 - Lebenszeichen vom Ev. Familienzentrum Kornharpen

Hallo ihr Lieben!

Der kleine fiese Corona-Virus hat es tatsächlich geschafft, was wohl noch niemandem auf unserem Erdball bisher gelungen ist. Es kehrt Ruhe ein, das „Hamsterrad“ in unserer schnelllebigen, unruhigen Zeit steht still, die Turbogesellschaft hält inne.

Unglaublich! Der kleine Corona schenkt den Menschen unendlich viel Zeit und raubt ihnen im Gegenzug ihre Termine. Plötzlich zeigt der Kalender leere Seiten. Wertigkeiten verschieben sich, die Menschen besinnen sich darauf, was wirklich wichtig ist. Die Hilfsbereitschaft und Mitmenschlichkeit nimmt zu, das große Hetzen (nach den hektischen Hamsterkäufen) lässt nach. Materielle Dinge verlieren an Bedeutung, die Familie steht im Mittelpunkt.

Corona hat es geschafft alle Kitas, Schulen, Museen, Ausstellungen und viele Restaurants und Läden zu schließen. Theaterbühnen bleiben leer, Vorstellungen und Gottesdienste fallen aus. Umorientierung ist angesagt. Keine Ablenkung in Sicht – der Mensch besinnt sich plötzlich wieder auf sich selbst.

Wer bin ich denn eigentlich, wenn ich nicht von einem Termin zum nächsten durchs Leben hetze? Was fange ich mit mir an bei so viel Zeit?

Deshalb finde ich es wichtig:
DANKE, an dieser Stelle an alle Eltern mit ihren Familien, für den Zusammenhalt, was in dieser Zeit das allerwichtigste ist.

DANKE auch, dass die Familien alles geben, um Arbeit, Kinder und Familie zu koordinieren und diese neue besondere Herausforderung meistern.

Ein herzliches DANKESCHÖN, auch an alle Kita Mitarbeiter, die die Kita weiter unterstützen, den Betrieb weiterhin aufrechterhalten und unseren Kita-Kindern mit kleinen Aufmerksamkeiten den Alltag „verschönern“, wie z.B. jedem Kind einen Brief zu schreiben, oder mit den Kindern per Video zu telefonieren.

DANKE an alle Krisenhelfer!

Zum Schluss habe ich letztens einen schönen Spruch gelesen, den ich euch gerne

mitgeben möchte:

 

Man muss mit allem rechnen, auch mit dem Guten!“

 

Eure Dagmar Noch

(Leiterin vom Familienzentrum/ Kita Kornharpen)

 

 

 


Donnerstag, 30.04.2020 - Lebenszeichen vom Frauenkreis Rosenberg

Frühling lässt sein blaues Band…

Für uns heißt das einmal im Jahr: 
Servietten falten, Tische dekorieren und die Kaffeetassen auf den Plätzen verteilen. 
Wenn alles fertig ist, warten wir auf die Gäste, die sich zahlreich angemeldet haben.
Der Raum füllt sich, Geschnatter und Geklapper, Wiedersehensfreude und gespannte Erwartung auf Geselligkeit bei leckerem Kuchen und buntem Programm. Doch erst heißt es still werden und der Andacht lauschen. Mit Singen und Beten steigt der Kaffeedurst. Liebe geht eben auch durch den Magen. 
Der Nachmittag nimmt seinen Lauf und am Ende, wenn die Gäste fröhlich nach Hause gegangen und alle Spuren beseitigt sind, dann öffnen wir von der Vorbereitungstruppe des Frauenkreises Rosenberg eine Flasche Sekt und stoßen an:
Auf einen gelungenen Nachmittag.

 

So ungefähr läuft das Frühlingsfest für die Seniorinnen und Senioren vom Rosenberg in der Begegnungsstätte des Altenzentrums Jahr für Jahr ab. So war es auch für dieses Jahr für den 30. April, also für heute, wieder geplant.

 

Aber die Tassen bleiben heute im Schrank und der Kuchen schmeckt nur in der Phantasie:
Stellt Euch dicke, rote , süße Erdbeeren auf Biskuitboden vor. Große Stücke mit einem Klacks Sahne!

Im nächsten Jahr wird es wieder Erdbeerkuchen in Gemeinschaft geben. Die Sehnsucht auf ein Wiedersehen ist groß!

 

So grüße ich Euch mit dem Gedicht von E. Möricke, denn am Frühling können wir uns schon in diesem Jahr freuen und sind in Gedanken beieinander.

 

Bitte bleibt gesund und zuversichtlich,

Eure Heidi Pavetic

Frühling läßt sein blaues Band

Wieder flattern durch die Lüfte

süße, wohlbekannte Düfte

streifen ahnungsvoll das Land

Veilchen träumen schon,

wollen balde kommen

Horch, von fern ein leiser Harfenton!

Frühling, ja du bist's! Dich hab ich vernommen!

                                                                                        E.Möricke

 

 

 


Mittwoch, 29.04.2020 - Lebenszeichen vom Grillteam

Der Mittwoch ist der Tag der Rezepte.

 

Da im Moment leider keine Grillseminare gemeinsam mit Euch stattfinden können, sendet Euch das Grillteam heute ein Grillvideo.

Das Thema ist: Flammlachs.

Ein tolles Video mit Bildern, die einen beim Zuschauen das Wasser im Munde zusammen laufen lassen :)

Zum Anschauen klickt unten bitte auf das Vorschaubild "Vinz in lecker".

 

Viel Spaß beim Zuschauen, beim Nachmachen und guten Appetit wünschen

Frank, Uwe und Michael

 

Auf das Bild klicken und das Grillvideo ANSEHEN

Hier die Zubereitung und die Zutaten zum Nachlesen:

etwa 1,5 kg Lachsfilet mit Haut
2 TL Fleur de Sel
2 TL schwarzer Pfeffer, grob gemahlen

Für die Marinade:
2 EL Olivenöl
2 TL Blütenhonig, flüssig
2 TL Dijonsenf
1 TL Dill

Auf einem, mit Rapsöl eingeriebenem, 50 cm langem Buchenbrett das gesalzene und gepfefferte Lachsfilet etwa 20 Min. über das Feuer stellen. Dann einmal das Brett wenden und weitere 10 Min. garen lassen. Jetzt die Marinade mit einem Mob aufbringen und den Lachs solange über dem Feuer lassen bis er eine Kerntemperatur von etwa 60°C erreicht hat.

Ach ja...

...und wer mehr von der Passion des Fliegenfischens auf Lachs und seinen verrückten Typen in einer atemberaubenden Landschaft an der Mörrum erleben möchte, dem empfehlen wir das ganze Video auf YouTube:

https://youtu.be/hoftm5F9gBc

 

 

 


Dienstag, 28.04.2020 - Lebenszeichen vom Eine-Welt-Team

Am Samstag, dem 25.4.2020, sollte eigentlich wie seit 7 Jahren unser Tagesausflug des ökumenischen Eine- Welt- Teams stattfinden. Aber diese Zeit ist nicht wie gewohnt und immer …..

 

Schon Anfang März, am ersten Freitag in diesem Monat, konnte man schon verschiedene Anzeichen wahrnehmen. Aber was für ein Glück, der ökumenische Weltgebetstag der Frauen konnte noch unter Beteiligung aller Gruppen nachdenklich machend aber auch beschwingt in der vollen Sankt Vinzentiuskirche begangen werden. Auch das Kaffeetrinken im Gemeindehaus musste nicht mit Abstand erfolgen. So konnte unser Eine- Welt- Team nicht nur die fair gehandelten Produkte aus Simbabwe den Besucherinnen näherbringen, sondern auch die übers Jahr eingenommen Überschüsse, rund 440 €, dem Weltgebetstagsprojekt spenden.

 

Doch schon kurz danach stellte sich so langsam die ganze Tragweite der Corona- Virus- Pandemie ein und das Gemeindeleben konnte nur noch in Kleinstgruppen oder virtuell stattfinden. So wurde auch unser Team ausgebremst und wir mussten unsere gewohnten Termine in der evangelischen und katholischen Gemeinde erstmal ruhen lassen.

 

Hier möchten wir aber der Gemeinde und insbesondere unseren treuen Unterstützern ein Lebenszeichen von uns zukommen lassen, verbunden mit einem leckeren Rezept aus dem Weltgebetstagsland 2020 Simbabwe und dem Tipp, wenn der Honig, Kaffee oder nach der Fastenzeit die Schokolade knapp geworden ist, bitte einfach telefonisch bei mir melden (0234-235043). Wir kommen gerne vorbei und bringen die gewünschten Leckereien mit dem nötigen Abstand, aber doch mit ein wenig Kontakt, in der Hoffnung, dass sich bald die Situation doch wieder ein wenig positiv entwickelt.

Aber hier erstmal das Rezept für den Bao- nana Bundt Kuchen:

Zutaten

  • 300 Gramm Weizenmehl
  • 200 Gramm Zucker
  • 2 Eier
  • 125 ml Sonnenblumenöl
  • 200 ml Buttermilch
  • 4 Stück mittelgroße Bananen
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 50 Gramm Baobab Pulver (Affenbrotbaumfrucht)
  • 1 EL Zitronensaft

 

Die Bananen schälen und zerkleinern. Ich habe hierfür einen Kartoffelstampfer verwendet und ein paar Tropfen Zitronensaft hinzugefügt. Dann wird die Banane nämlich nicht so schnell braun, denn das Auge bäckt ja schließlich mit. Anschließend alle anderen Zutaten hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Teigmasse in eine Backform geben und bei 180 Grad ca. 50 Minuten und weitere 10 Minuten bei 150 Grad backen. Den fertigen Kuchen abkühlen lassen, aus der Form nehmen und in kleine Stücke schneiden.

 

Guten Appetit, bis bald und bleibt gesund, wünscht im Namen vom Eine- Welt- Team
Claudia Cirkel

 

 

 


Montag, 27.04.2020 - Lebenszeichen aus der Friedhofsverwaltung

Auch wir sind auseinandergerückt  . .

. . . kurz überlegt und schon waren die Tische samt Regalabbau in zulässigem Corona-Abstand.

 

Wenn alles so einfach wäre . . .
. . . doch selbst an Bestattungen geht der Virus nicht ohne Einschränkungen vorbei.

Zum Glück gilt seit dem 20.04.2020 keine Beschränkung der teilnehmenden Personenzahl bei Bestattungen mehr, was bei den Angehörigen für große Erleichterung sorgt.

Die Trauerhallen bleiben dennoch geschlossen . . . bis auf Weiteres.

 

Trotz und alle dem freuen wir uns über nette Telefongespräche mit Angehörigen, die Fragen zur Grabpflege oder Abläufen auf dem Friedhof haben.


Gerne helfen wir weiter und bemühen uns bestehende Probleme zu lösen.

Grüße aus der Friedhofsverwaltung von
Gisela Schiske und Birgit Kobuszewski

 

 

 


Sonntag, 26.04.2020 - Lebenszeichen vom Kirchenkreis Bochum

 

Das ist der siebte KommaOnline Gottesdienst!
Dieses Mal aus der Lukaskirche in Altenbochum-Laer.

Auf das Bild klicken und den Gottesdienst ANSEHEN

Der sechste KommaOnline! Kurzgottesdienst vom 19.04.2020

Auf das Bild klicken und Gottesdienst ANSEHEN

Der KommaOnline! Kurzgottesdienst von Karfreitag 2020

Auf das Bild klicken und Gottesdienst ANSEHEN

Der KommaOnline! Kurzgottesdienst von Ostersonntag 2020

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Der dritte KommaOnline! Kurzgottesdienst vom 05.04.2020

Auf das Bild klicken und Gottesdienst ANSEHEN

 

 

 


Samstag, 25.04.2020 - Lebenszeichen von Claudia und Sophia Cirkel

Norwegenzeit

So heißt das Lied, welches in den Norwegen Freizeiten geschrieben worden ist. Dieses Lied handelt von Gottes wunderbarem Reich, dem man sich in Norwegen besonders nah fühlt.

Vielleicht wegen der grandiosen Natur, vielleicht aber auch durch diese intensive Zeit, die man auf einer Ferienfreizeit erlebt.

Letztes Jahr Norwegen war unser zweites Mal in Knaben. Wir wussten schon wie es dort aussieht und was uns erwartet, so dachten wir.

 

In der ersten Strophe des Liedes heißt es:

„Ich bin wieder hier
Zwischen Fjorden und Seen
Bin wieder bei mir
Um die Welt mit anderen Augen zu sehen“

Als wir in Knaben ankamen, hat es sich wie nach Hause kommen angefühlt. Wir hatten schon zwei wunderbare Wochen im Jahr zuvor dort verlebt und hatten gehofft, dass die Zeit genauso schön werden würde. Und wir wurden nicht enttäuscht, eher im Gegenteil.

Wenn man jetzt zurückschaut, kann man sich das nicht mehr so vorstellen. Letztes Jahr hat man noch nie was von Corona, Social Distancing oder Flatten the Curve gehört. Pandemie, Quarantäne und Ausgangssperre gehörten in die Zombiefilme über die man dachte, dass das nie passieren könnte. Wie viel sich in einem dreiviertel Jahr ändern kann.

Auf Ferienfreizeiten dreht sich alles um die Gemeinschaft, man isst zusammen, betet zusammen, lacht zusammen und erlebt vieles in dieser Zeit gemeinsam.

 

Jetzt sitzt man vielleicht alleine, vielleicht mit der Familie zu Hause. Die alltäglichen Dinge, wie Freunde treffen, Gottesdienste zusammen feiern oder Musik zusammen machen, finden nicht mehr statt, zumindest nicht persönlich oder ohne großen Sicherheitsabstand. Dafür gibt es jetzt hoffentlich Zeit für sich selbst und für die, die einem am nächsten stehen.

Zeit um zu reflektieren, Zeit in Erinnerungen zu schwelgen, Zeit sich alte Fotos anzuschauen. Fragt doch mal eure Eltern, ob sie Fotos von der Jugend haben. Vielleicht sogar von Urlauben oder Ferienfreizeiten.

Weiter im Lied heißt es:

„Ich tauche ein
Mit dir auf Felsen zu stehen
Ich tauche ein
Ich tauche ein
Um deine Wunder zu sehn
Ich tauche ein“

Norwegens Natur ist so unterschiedlich zu der heimischen, mit seinen Bergen und Fjorden. Man hat das Gefühl in ein Land der Elfen und Trolle einzutauchen. Gefühlt hinter jeder Kurve, kann ein Elch stehen.

 

Jedes Mal, wenn ich meinen Laptop starte, erwartet mich ein Bild vom Preikestolen. Ein weiteres Paradebeispiel der norwegischen Natur.

Auf der 604m hohen Plattform über dem Lysefjord, hat man eine phänomenale Aussicht und man kann den gesamten Fjord entlang schauen. Wenn ich das Bild jetzt so sehe, erinnere ich mich an die tolle Zeit, die wir dort hatten. Alle zusammen sind wir dort hochgewandert. Einige waren schneller, andere langsamer. Aber am Ende waren wir alle oben und konnten die Aussicht genießen.

Hätte man sich an dem Tag den Preikestolen von oben aus einem Helikopter angeschaut, hätte es an einen Ameisenhügel erinnert. Wie viele Menschen da rum gewuselt sind, jetzt nicht mehr vorstellbar. Wie leer und still es jetzt da oben sein muss. Da oben über den Fjord, genauso still wie das Wasser, das da drunter liegt.

 

Der Refrain fasst die Zeit auf einer Ferienfreizeit super gut zusammen, besonders so eine herausragende wie in Norwegen:

„Norwegenzeit
Für Leichtigkeit
Leg alles ab und komm wie de bist
Komm in Gottes Reich“

Die Zeit auf Ferienfreizeiten ist nicht nur von den großen Abenteuern, wie den Wanderungen oder dem Action Day geprägt. Es sind die ruhigen, die kleinen Momente, die eine Ferienfreizeit unvergesslich machen. Wo sich Menschen öffnen, weil sie sich wohlfühlen. Man lernt Menschen auf neue Weise kennen.

Natürlich gibt es auf Freizeiten, die von der Kirche angeboten werden, auch Impulse, Andachten und Gottesdienste. Letztes Jahr drehte es sich um den Weg, auf dem wir uns zwei Wochen gegenseitig begleitet haben. Auch ging es um die Vergangenheit und die Zukunft, welche vergangenen Erlebnisse uns geprägt haben, was für Pläne wir für die Zukunft haben. Wer wollte, konnte erzählen und viele haben Erinnerungen geteilt.

So Phasen schweißt eine Gruppe zusammen, man hat nicht mehr das Gefühl alleine mit seinen Problemen oder Sorgen zu sein. Gerade in so ungewissen Lagen wie jetzt, ist es besonders wichtig an die schönen Momente im Leben zu denken. Skypt oder telefoniert mit euren Liebsten und erzählt ihnen von lustigen Momenten, hellt einander die dunkle Zeit auf.

 

Auch wenn die Zeiten schwierig sind, ist Gott bei uns und hilft uns durch diese.

„Bist du bei mir
Werd ich alle Hürden nehmen
Bin ich bei dir
Werd ich Hand in Hand neben dir stehen“

Und so wie Gott uns immer unterstützt, können wir auch uns gegenseitig helfen, zum Beispiel für die Älteren Einkaufen gehen. Diese Situation erfordert Team Einsatz.

Als ich heute die Bilder aus Norwegen durchgegangen bin, bin ich an den Bildern vom Kjerag hängen geblieben. Wie alle mit ihren vollen Rucksäcken den Berg hochgekraxelt sind. Das Gewicht der Zelte und Ausrüstung auf alle Schultern aufgeteilt, sodass es alle hochschaffen, so ist es auch jetzt. Einer alleine hat größere Probleme, wenn er das komplette Gewicht trägt.

 

Wenn man es aufteilt, ist es leichter schaffbar. Deshalb ist es wichtig die Schutzmaßnahmen einzuhalten, um die Schwächeren, die es alleine viel schwieriger haben, zu schützen. Auch wenn es manchmal anstrengend ist und unerträglich scheint, so werden wir es alle zusammen schaffen diese Lage zu überstehen.

So wie auch alle zusammen den Kjerag hochgekommen sind.

„Gibst du mir Kraft
Ist mir kein Berg zu groß
Einfach sagenhaft
Herr wie schaffst du das bloß“

Oder wie der Basejumper am Kjerag gerufen hat:
„Johannes 3; 16: ‘Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab…‘“ und er gibt jeden Tag aufs Neue sein Bestes. Auch in schwierigen Zeiten ist er da, hört uns zu und stärkt uns den Rücken

 

Und wenn es mal wirklich ausweglos scheint und man nicht mehr weiß, wie man die Zeit überstehen soll, so kann man sich an schönere Tage zurückerinnern. Einfach mal an den letzten Urlaub, die letzte Party, das letzte Konzert denken. Einfach an das was einem glücklich macht.

Ich habe angefangen mir solche Momente aufzuschreiben und festzuhalten. Und in schwierigen Zeiten, wenn man positive Gedanken braucht, aber keine findet, muss man nur den Zettel, das Buch aufschlagen und nachlesen. Und schwupps ist man zurück in der schönen Vergangenheit und denkt an etwas, was Freude bereitet.

So ist es auch Tradition nach den Ferienfreizeiten Briefe an sein Zukunftsich zu schreiben, mit allem was man möchte, schönen Erinnerungen, Anekdoten oder was man auch immer aufschreiben möchte.

 

Als ich den Brief kurz vor Weihnachten letztes Jahr bekommen habe, habe ich gewartet ihn zu öffnen, bis ich ihn brauchte. Nachdem ich ihn dann geöffnet hatte, musste ich schmunzeln, als all die guten Erinnerungen zurückkamen.

Zwei davon möchte ich teilen und beide haben etwas mit der Schafpopulation in Norwegen zu tun.

Schafe dürfen in Norwegen frei rumlaufen, durch den Einsatz von Viehgittern auf dem Boden wird versucht den Lebensraum ein bisschen einzuschränken, sodass sie nicht auf die Straße laufen. Aber die Gitter sind halt nicht unüberwindbar. So waren immer einige Schafe im Dorf und an der Schule, manche von uns behaupteten ohne das ständige Gebimmel der Glocken nicht mehr schlafen zu können.

Als es eines Mittags Pizza gab, stand das komplette Team in der Küche und hat im Akkord Pizza belegt und gebacken. Dabei schauten immer mal wieder interessiert die Schafe zu. Da draußen die Fenster auf Bodenhöhe waren, hatten sie perfekte Sicht auf das rotierende Team.

 

Die andere Schafgeschichte hatte ich nur mit dem Wort „Blöki“ beschrieben und ich wusste genau was gemeint war:

Als der große Teil der Teilnehmer oben auf dem Kjerag geschlafen hat, hat ein kleiner Teil sein Lager an der Talstation neben dem Bus aufgeschlagen. Dort waren die Schafe sehr zu traulich und sind auch an die Rucksäcke gegangen und haben diese angeknabbert.

In der Nacht haben wir draußen neben dem Bus geschlafen und es war zu Beginn sehr nebelig, beziehungsweise wir lagen in den Wolken und man konnte nicht sehr weit schauen. Durch den Nebel hörte man die Schafe blöken und die Glocken bimmeln. Da man die Schafe aber leider nicht sehen konnte, wusste man nicht wo diese waren und es war etwas gruselig.

Mitten in der Nacht haben sich aber dann die Wolken verzogen und man konnte die Sterne sehen, was wunderschön war.

 

Zusammengefasst kann man sagen: Norwegen bedeutet einfach mehr als nur Urlaub für uns. Die Gemeinschaft die man dort auf der Freizeit erlebt hat, ist einfach unbeschreiblich. Man hat so viel erlebt und konnte sich immer auf die anderen verlassen.

Clara und Sophia Cirkel

 

 

Auf das Bild von Clara und Sophia klicken um den Norwegen Blog 2019 zu lesen

 

 

 


Freitag, 24.04.2020 - Lebenszeichen von Christina Ossenberg-Gentemann

Auf das Bild klicken und Video ANSEHEN

Liebe Harpener*innen! 

Es gibt Tage, an denen bekommt man „Zeichen“.

 

Gestern war für mich ein solcher Tag: Ich bekam gleich zwei Anrufe aus Eurer Gemeinde.

 

 

 

Gerade in dieser Zeit, in der jede und jeder im Wesentlichen bei sich bleibt, war das total schön! Auf einmal sind wir uns doch nah!

 

Nun bekommt Ihr ein Lebenszeichen von mir, das im Rahmen der Arbeit in meinem neuen Wirkungskreis, dem Kirchenkreis Hattingen-Witten entstanden ist. 

 

Viel Spaß damit,

Eure Christina

 

 

 


Donnerstag, 23.04.2020 - Lebenszeichen vom Kirchenchor

Liebe Grüße von den Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores!

Auch wir vermissen, daß wir uns nicht wie gewohnt treffen und gemeinsam singen können, wir haben ja auch geübt für die Gottesdienste an Karfreitag und Ostern.

Schön ist es, daß wir in den Chorproben ein besonderes Wunschlied zum jeweiigen Geburtstag von Sängerinnen und Sängern singen, zum Beispiel "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" oder "Nun gehören unsere Herzen ganz dem Mann von Golgatha" (dieses Lied hätten wir auch im Karfreitagsgottesdienst gesungen) oder "Möge die Straße uns zusammenführen" oder "Du bist unsere Zuversicht, du bist unsere Stärke".

Dieses erinnert mich daran, daß Ingrid und ich vor einigen Wochen (da war noch nicht an meine Operation zu denken) ein kleines Bild von der Familie unserer Tochter Kerstin bekommen haben mit dem Text "Gott ist unsere Zuversicht und Stärke" (Psalm 46, Vers 2), diesen Text (als Motette) haben Ingrid und ich im Heinrich-Schütz-Kreis mit Karlheinz Saretzki (den wir alle vermissen) gesungen.

Das wünschen wir auch allen Gemeindemitgliedern, ganz viel Zuversicht auch für die nächste Zeit und daß wir uns bald in der Vinzentiuskirche oder im Gemeindehaus wiedersehen können.

 

Wir grüßen mit dem Osterruf "Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden"

Euer Ernst und Eure Ingrid Arenth

 

 

 


Mittwoch, 22.04.2020 - Lebenszeichen vom Café Lichtblick

Stellvertretend für das Team des Café Lichtblick schickt Regina Lotz mit herzlichem Gruß diese Frühlingsgeschichte:

 

 

Die kleine Waldmaus und der Frühling
Die kleine Waldmaus ist ein bisschen zu früh aufgewacht, aber bald ist der Frühling da.

 

„Frühling ist’s“, sagt Opa Maus.

Frühling? Endlich! Wieselflink sauste die kleine Maus aus der Schlafhöhle. Den Frühling wollte sie kennen lernen.

Sie kletterte auf den großen Stein, der über dem Höhleneingang aufragte, und rief:

„Hallo, Frühling! Hier bin ich! Hier!“

Der Frühling aber antwortete nicht. Niemand antwortete. Nach allen Seiten sah sich die kleine Waldmaus um. Da war niemand. Es war still im Wald. Still und einsam. Wo war er, der Frühling? Und wo steckten die Freunde vom letzten Sommer?

„Hallo!“, rief die kleine Maus wieder. „Schlaft ihr noch?“

Die kleine Waldmaus war enttäuscht. Von frischem Grün, Kräutern, Beeren und Blütenwiesen hatte sie geträumt. Davon aber konnte sie an diesem Frühlingstag nichts entdecken. Es war auch nicht hell und sommerwarm in dieser Frühlingswelt. Nein, kalt war es, besonders im Schatten. Und Schatten gab es viel im Wald. Die Sonne schickte ihre Strahlen nämlich nur hier und da als kleine Pünktchen auf den Waldboden hinab. Brr! Die kleine Waldmaus zitterte. Sie war enttäuscht und sie fror.

„Den Frühling habe ich mir anders vorgestellt“, murmelte sie.

„Wie anders, kleine Maus?“, fragte da ein Stimmchen über ihr. Die kleine Maus blickte auf. Das Eichhörnchen war’s, das in der Waldkiefer saß und an einem Kiefernzapfen naschte.

„Du bist da? Wie schön!“, rief sie. „Hast du gut geschlafen in diesem Winter?“

„Ich war viel unterwegs im Wald zu meinen Futterverstecken“, antwortete das Eichhörnchen. „Der Hunger hat mich immer wieder aufgeweckt. Du bist früh unterwegs, kleine Maus. Der Winter ist noch in der Nähe. Er streitet sich mit dem frühen Frühling.“

Der Winter stritt sich mit dem Frühling?

„Ist es deshalb so kalt in unserem Wald?“, fragte die kleine Waldmaus. „Das kann man so sagen. Aber jeden Tag nun werden die Schatten kleiner. Bald wird es in unserem Wald hell und warm sein.“

Das Eichhörnchen beugte sich ein wenig hinab und mit einem Plumps fiel der Kiefernzapfen zu Boden. „Ich muss weiter, kleine Maus. Gehe in deine Höhle und warte noch zwei oder drei Tage. Es können auch sieben oder acht oder elf oder zwölf sein. Wir sehen uns bald wieder.“

Es machte einen Satz, sprang auf den Ast des nächsten Baumes und weiter und weiter von Baumkrone zu Baumkrone, bis die kleine Waldmaus das Rascheln seiner Sprünge nicht mehr hören konnte.

„Bald kommt er wieder, mein Freund“, murmelte sie. „Ich werde da sein und alle Freunde sind es dann bestimmt auch. Jetzt bin ich aber hungrig.“

Und schnell futterte die kleine Waldmaus ein paar Kiefernkerne, die ihr das Eichhörnchen mit dem Kiefernzapfen geschenkt hatte. Dann huschte sie unter den trockenen Herbstblättern, die den Waldboden bedeckten, zur Mäusehöhle zurück.

 

 

 


Dienstag, 21.04.2020 - Lebenszeichen von Inga Schulze-Steinen

Das heutige Lebenszeichen ist ein echtes Fundstück!

 

Als ich am Sonntag bei YouTube den Komma Gottesdienst anschaute, wurde ich durch die Vorschlagsliste für weitere Videos auf den ZDF Gottesdienst vom 19.04.2015 aus der St. Vinzentius-Kirche hingewiesen.
Ein Klick und schon war ich mitten im prallen Gemeindeleben.

Was für ein Vergnügen!

 

Ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern aus der Gemeinde, die Haare frisch frisiert, der Blick angemessen andächtig an der Kamera vorbeischauend. Gesichter, die heute fünf Jahre reifer sind und mich besonders bei manchen Jugendlichen schmunzeln ließen.

 

Ich erfreute mich an Bildern einer rappelvollen Kirche, der klingenden Orgel, und lautem Gesang.
Lesung, Predigt und Gebete in der alten Kirche. War das schön!

 

Unten findet Ihr/ finden Sie den Link zum Fernsehgottesdienst vor fünf Jahren.

 

Herzlichen Gruß und viel Freude beim Anschauen,
Inga Schulze-Steinen

 

Auf das Bild klicken und den Gottesdienst ANSEHEN

 

 

Und das war vor 5 Jahren zum ZDF Gottesdienst im Gemeindebrief zu lesen:

ZDF-Fernseh-Gottesdienst aus der St. Vinzentius-Kirche

Lange hat harte, körperliche Arbeit unter Tage die Menschen im Ruhrgebiet geprägt.
Daran erinnern ungewöhnliche Fensterbilder in der über tausend Jahre alten Bochumer St. Vinzentius-Kirche: Sie zeigen stolze, kräftige Männer, die sich im Bergbau verausgaben. Inzwischen hat sich die Arbeitswelt nicht nur in dieser Region längst gewandelt. Doch die Erfahrung, dass Arbeit oft eher strapaziert als erfüllt, ist geblieben.

Anders die biblische Schöpfungsgeschichte: Sie siedelt die Arbeit bereits im Paradies an und betrachtet sie als beglückende Aufgabe. Eine Bewertung, der wahrscheinlich wenig Menschen zustimmen werden.

Für Präses Annette Kurschus, Pfarrer Dr. Gerald Hagmann und sein Team sind die biblischen Texte jedoch Anlass, nach den Bedingungen „guter“ Arbeit heute zu fragen.

Für die Evangelische Kirchengemeinde Harpen ist der Fernseh-Gottesdienst Teil der Reihe "Mit Herzen, Mund und Händen!", zu der seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010 mehrfach im Jahr Personen des öffentlichen Lebens zu einer Predigt oder Kanzelrede eingeladen werden.

Schnappschuss von vor 5 Jahren:

 

 

 


Montag, 20.04.2020 - Lebenszeichen aus dem Gemeindebüro

Liebe Gemeinde,

geht es Ihnen auch so, dass Sie sich nach Gesprächen sehnen oder einfach nur plaudern wollen?

 

Das Gemeindebüro hat ein offenes Ohr für Ihr Anliegen und dafür die telefonische Erreichbarkeit erweitert:

am Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9:00 - 14:00 Uhr und Donnerstags von 13:00 - 17:00 Uhr.

 

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche und hoffe, wir sehen uns bald.

Marita Schellert

 

 

 


Sonntag, 19.04.2020 - Lebenszeichen vom Kirchenkreis Bochum

 

Das ist der sechste KommaOnline Gottesdienst!
Dieses Mal aus Bochum-Werne.

Auf das Bild klicken und den Gottesdienst ANSEHEN

Der KommaOnline! Kurzgottesdienst von Ostersonntag 2020

Auf das Bild klicken und Gottesdienst ANSEHEN

Der dritte KommaOnline! Kurzgottesdienst vom 05.04.2020

Auf das Bild klicken und Gottesdienst ANSEHEN

Der KommaOnline! Kurzgottesdienst von Karfreitag 2020

Auf das Bild klicken und Gottesdienst ANSEHEN

Der zweite KommaOnline! Kurzgottesdienst vom 29.03.2020

Auf das Bild klicken und Gottesdienst ANSEHEN

Samstag, 18.04.2020 - Lebenszeichen von der Vinzentius-Spinne

Morgens, Halb Zehn in Vinzentius

 

Fast fertig mein Faden! 5 Meter sind einfach viel! Aber es lohnt sich. Wenn der Faden richtig oben an der Decke hängt, genau in der Mitte, zwischen Eingangstür und Altar, dann - JUCHHEI - ist der Luftzug, der durch‘s Türe öffnen entsteht gerade groß genug, mich schaukeln zu lassen.

Gaaaanz durch die Kirche von vorne bis hinten. Wunderbar!

 

Wie gut, daß immer einer kommt jeden Tag. Und die Türe mit einem Schwung aufzieht. Jeden Tag kurz vor 10 ist es soweit.
Uuuuuunnnd ab die Post!

 

Wenn dann die ersten Besucher*innen kommen, bin ich schon längst verschwunden zu meinem zweiten Lieblingsplatz!

Über der Kerzenkugel.

Mit jeder Kerze, die angezündet wird entsteht ein Gute-Wünsche-Sog. Eine Wärme, die nicht nur von der Flamme kommen kann. Eine Stunde baden in dieser Kraft-Strömung zwischen Gott und Mensch.
Ich hab’s gut!

 

Ihr seht mich nicht – aber ich euch schon.
Also bis morgen!

Eure Vinzentius-Spinne

(immer fröhlich, graubraun, von Fußspitze zu Fußspitze bei der letzten Messung: 5mm!)

Freitag, 17.04.2020 - Lebenszeichen von Peter Kraus

Ich vermisse das Gemeindeleben!

 

Die Kirche wird nur zu angegebenen Öffnungszeiten von vereinzelten Personen besucht.

Im Gemeindehaus ist es still. Keine Frauenhilfe, kein Kochkurs, kein Chor, keine Krabbelgruppe.

Normal sind immer irgendwelche Personen oder Gruppen im Haus.

Vor allem vermisse ich die Jugend, die haben immer was zu erzählen oder schütten mal ihr Herz aus.

Hoffentlich hat diese gähnende Leere bald ein Ende!!!

 

Liebe Grüße und bleibt Gesund

Peter

 

 

 


Donnerstag, 16.04.2020 - Lebenszeichen vom St. Vinzentius-Kindergarten

Liebe Gemeinde!

Kontaktlos in Kontakt bleiben! - Unsere Kinder machen es vor!

An unserer Tür hat sich über Ostern ein Aquarium mit Fischen gefüllt.

Wir haben überlegt, wie man gemeinsame Aktionen in der Zeit schaffen kann ohne in direkten Kontakt zu kommen!
Die Idee war: jedes Kitakind bastelt einen Fisch und bringt ihn zum Kindergarten, so kann man sehen: wer war schon da und was haben die anderen gemacht.
Die Reaktion hat uns überwältigt und sehr gerührt.

So viele Fische, so eine Vielfalt und so viele gute Wünsche!

Vielen Dank an alle die mitgemacht haben - Und es ist noch Platz!

Liebe Grüße und bleiben sie gesund
Herzlichst im Namen des Kitateams St. Vinzentius
Ihre Anja Dietz

 

 

 


Mittwoch, 15.04.2020 - Lebenszeichen von Jugendfreizeitkoch Uwe

Der Mittwoch ist der Tag der Rezepte.

Heute sendet uns unser Jugendfreizeitkoch Uwe zwei leckere und dabei doch einfache Rezepte zum Nachkochen.

Er schreibt dazu:

Bei der ersten Freizeit in Schweden, als es diese Zucchinilasagne gab, sagte eine Teilnehmerin dazu:
"WOW, das ist aber lecker. Schlangengurke in Lasagne hab ich noch nie gegessen".
Das war echt witzig und wir haben alle sehr darüber gelacht :D

Unten auf den beiden Links können Sie die beiden Rezepte auf einer Seite lesen, herunterladen, speichern und auch ausdrucken!

Uwe empfiehlt "Paprikacremesuppe"

Auf das Bild klicken und Rezept ANSEHEN, SPEICHERN und AUSDRUCKEN

Uwe empfiehlt "Zucchinilasagne"

Auf das Bild klicken und Rezept ANSEHEN, SPEICHERN und AUSDRUCKEN

 

 

 


Dienstag, 14.04.2020 - Lebenszeichen vom Kreuz & Quer Chor

Ostern 2020 - diesmal so ganz anders...
Ohne Osternacht - ohne Gottesdienste.
Dafür mit einer schönen Osterkerze aus der Kirche.
Sie leuchtet uns den Weg in die neue Woche.

Im Vertrauen auf seine Begleitung sagen wir mit
diesem Gebet und unserem Lied: Du bist da!

Der Kreuz & Quer Chor singt "Du bist da"

Auf die Note klicken und Lied ANHÖREN

Du bist da Gott.

Dein Wort richtet mich auf.
Dir vertraue ich mich an.

Atemzug um Atemzug
lasse ich hinter mir
den Lärm der Welt.
Ich lasse mich nieder
im Raum des Schweigens.

Warten will ich
auf Dich, mein Gott.
Bahne Dir den Weg
durch das Gewirr
der Bilder und Gedanken.

Erschließe Dir meine Herzmitte.
Berühre mich da,
wo ich unruhig und zerrissen bin.

Lass mich ganz umfangen werden
von Deiner Gegenwart.

Du bist da, Gott.

Ich gebe mich in Deine Hand.
Nicht aus mir selbst
muss ich diesen Tag bestehen.

Deine Kraft ist in mir.
Du bist mir Halt.
Ich muss nichts an mich reißen,
nichts in meine Erwartung zwingen.
Du weißt, was ich brauche.
Du bist mir zugewandt.

Jeder Tag ist ein Gang ins Ungewisse,
aber Deinen Augen entgleite ich nicht.
Du siehst, wo ich gefährdet bin
von außen oder von innen.

Ich anvertraue mich Deinem Schutz.

Du erschaust mein Innerstes.
Kein Gedanke ist in mir,
mit dem ich allein bliebe,
keine Empfindung,
die an Dir vorüberginge.

Auch was mir verborgen ist,
ist aufgehoben in Dir.

Du bist da, Gott,
an diesem Tag.
Was immer auf mich wartet,
ich bin in Deiner Hand.

 

 

 


Ostermontag, 13.04.2020 - Ein gesegnetes Osterfest 2020!

 

Fotos von der "Osterkerzenproduktion":

Die Osterkerze wird am Ostersonntag entzündet:

Offene Kirche am Ostersonntag:

 

 

 


Ostersonntag, 12.04.2020 - Lebenszeichen vom Kirchenkreis Bochum

 

Das ist der neue KommaOnline Gottesdienst am Ostersonntag!
Dieses Mal aus der St. Vinzentius-Kirche.

Auf das Bild klicken und den Gottesdienst ANSEHEN

Der KommaOnline! Kurzgottesdienst von Karfreitag 2020

Auf das Bild klicken und Gottesdienst ANSEHEN

Der zweite KommaOnline! Kurzgottesdienst vom 29.03.2020

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Der dritte KommaOnline! Kurzgottesdienst vom 05.04.2020

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Der erste KommaOnline! Kurzgottesdienst vom 22.03.2020

Auf das Bild klicken und Gottesdienst ANSEHEN

 

 

 


Samstag, 11.04.2020 - Lebenszeichen von Michael Dettmann

 

Der Samstag zwischen Karfreitag und Ostersonntag

Mühsam ist der Weg aus der Finsternis ins Licht,

von der Verzweiflung zur Hoffnung.

Dabei sehe ich auf ein Bild von Karl-Heinz Saretzki

und erinnere mich an seinen Text für unseren Gemeindebrief:

 

Drei Stelen

Errichtet und ausgerichtet

Fixiert und zentriert auf das Kreuz

Begleiten und zeigen

Mahnen und erinnern

Als dreifaches Symbol

An Leben, Tod und Auferstehung

An den Weg aus Vergangenheit

Über Gegenwart in die Zukunft

An die Zusage und das Angebot Christi – 

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben

Die drei Stelen erzählen davon:

Der Christus am Kreuz macht das Schwere nicht leichter,

aber er gibt dem Schweren einer Richtung.

 

 

 


Karfreitag, 10.04.2020 - Lebenszeichen von Christine Jung-Borutta

Erinnerungs-Essen

 

Das schmeckt wie Zuhause. Wie bei Omma.

 

Genau, wir erinnern uns über den Geschmack, über den Geruch.

Erinnern uns daran, wie toll das damals war …

 

Das Abendmahl erinnert uns auch – nämlich an HEUTE. An Karfreitag.

 

Erinnert uns, dass einer am Kreuz hängt dafür, dass ich nicht perfekt zu sein brauche.

Dass einer ein großes Kreuz durch unsere Schuld gemacht hat.

 

Einer hängt am Kreuz und das bin nicht ich. Gut so. Ich lebe nämlich gerne!

Und ich erinnere mich gerne!

 

An das Glück frei zu sein, an das Glück mich leicht zu fühlen,

an das Glück mit anderen zusammen zu sein, die genau dasselbe empfinden

(oder zumindest fast).

 

Erinnerungs-Essen

 

Auch das geht in der Erinnerung:  Lasst uns Schmecken und Sehen wie freundlich unser Gott ist.

Brot des Lebens, Kelch des Heils!

 

Und es lässt sich fühlen: In jedem Lächeln, das mir geschenkt wird. In jeder Unterstützung, die ich bekomme.
In jedem guten Wunsch, den ich höre.

 

Also … bis demnächst bei Brot und Saft in der St. Vinzentius-Kirche.

Wir sehen uns wieder!

 

Liebe Grüße, Christine

 

 

 


Donnerstag, 09.04.2020 - Lebenszeichen von der Frauenhilfe Harpen

Liebe Frauen in der Frauenhilfe, liebe Gemeinde!

Heute ist wieder ein Donnerstag ohne Frauenhilfe. Daher schicke ich Euch auf diesem Weg einen Gruß und eine kleine Geschichte, die etwas mit Gemeinschaft zu tun hat, die wir im Moment ja nur auf Abstand haben können.

Übrigens:
Wie gut, dass es das Telefon gibt, das uns miteinander verbindet und wir uns auf diesem Weg austauschen können.

Mit einem lieben Gruß und -trotz allem- schöne Ostertage!
Ich freue mich darauf, Euch gesund und munter in die Arme schließen zu können.

Herzlichst 
Eure Marie Luise Finger

 

 

 

Mittagessen mit Gott

Ein kleiner Junge wollte Gott treffen.

Er packte einige Coladosen und Schokoladenriegel in seinen Rucksack und machte sich auf den Weg. In einem Park sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute.

Der Junge setzt sich zu ihr und öffnete seinen Rucksack. Als er eine Cola herausholen wollte, sah er den hungrigen Blick seiner Nachbarin. Er nahm einen Schokoriegel und gab ihn der Frau. Dankbar lächelte sie ihn an – ein wundervolles Lächeln! Um dieses Lächeln noch einmal zu sehen, bot ihr der Junge auch eine Cola an. Sie nahm sie und lächelte wieder, noch strahlender als zuvor. So saßen die beiden den ganzen Nachmittag im Park. Als es dunkel wurde, verabschiedete sich der Junge.

Zu Hause fragte ihn seine Mutter:  Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?“

Der Junge antwortete:  “ Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln!“

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn sie fragte, warum sie so fröhlich aussehe. Sie antwortete:  “ Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und er ist viel jünger, als ich dachte.“

                                       (Quelle: Oh! Noch mehr Geschichten für andere Zeiten; www.anderezeiten.de)

 

 

 


Mittwoch, 08.04.2020 - Lebenszeichen von den beiden Kochclubs 60plus

Der Mittwoch ist der Tag der Kochclubs 60plus

Da die Küche im Gemeindehaus im Moment „kalt“ bleibt, gibt es hier zwei leckere Vorschläge zum Nachkochen.

Weitere Informationen zum Kochclub 60plus gibt es hier

Dieses Rezept hat eine Geschichte.

Wir feiern jedes Jahr Heiligabend mit der Familie meiner Schwiegertochter, deren Eltern aus Polen stammen.
Es gibt viele Rituale: ein zusätzliches Gedeck für einen unerwarteten Gast. Unter dem Gedeck der Hausherren liegen 50 €, für diesen vermeintlichen Gast, außerdem soll die Familie im kommenden Jahr keine finanzielle Not leiden.

Vor dem Essen beten wir das "Vater Unser" und es gibt kein Gericht mit Fleisch und immer diese vegetarische Erbsensuppe, die super lecker schmeckt, preisgünstig ist und auch gut einzufrieren.

Guten Appetit wünscht
Brigitte

 

Erbsensuppe a la Magarete
(ca. 4 Personen)

 

ca. 200 gr geschälte Erbsen, trocken, (nicht tiefgefroren) waschen

4-6 Kartoffeln, würfeln ½ Sellerie, 1 Möhre, evtl. kleine Petersilienwurzel, würfeln

etwas Salz, ca. 1liter Wasser ca. 30 min. im Schnellkochtopf garen

ohne Schnellkochtopf ca. 1,5 Std. köcheln bis Erbsen weich sind

mit Gemüsebrühe, Fondor, Maggi, Salz, einem Stich Butter und viel frischer Petersilie abschmecken.

Die Suppe sollte eine sämige Konsistenz haben.

 

Unten auf dem Link können Sie das Rezept auf einer Seite lesen, herunterladen, speichern und auch ausdrucken! 

Der Kochclub 60plus empfiehlt
"Erbsensuppe"

Auf das Bild klicken und Rezept ANSEHEN, SPEICHERN und AUSDRUCKEN

Liebe Kochfreunde!

Auch wenn wir nicht gemeinsam kochen können bleibt die Küche nicht kalt.

Hier ein Rezept für Euch, dass hoffentlich gefällt und allen schmeckt:
"Zucchini mit Lachsstreifen"

Anstatt " NUDELN" könnte ich mir auch Reis dazu gut vorstellen.

Gutes gelingen, und bleibt GESUND

Mit lieben Grüßen
Margarete

 

Freunde sind die, die bleiben auch wenn man sie eine Weile nicht nicht sehen kann!

Unten auf dem Link können Sie das Rezept auf einer Seite lesen, herunterladen, speichern und auch ausdrucken!

Der Kochclub 60plus empfiehlt
"Zucchini mit Lachsstreifen"

Auf das Bild klicken und Rezept ANSEHEN, SPEICHERN und AUSDRUCKEN

 

 

 


Dienstag, 07.04.2020 - Lebenszeichen vom Kreuz & Quer Chor

Schade...so habe ich gedacht. Unsere für den 29.03.20 geplante Taizé-Andacht konnte nicht stattfinden.

Eine Stunde voller Musik, guter Worte, voller Besinnung und wohltuendem Segen...

Eine Kirche voller Licht, voller Leben, voller Menschen...

Wir wollen Euch mit unserem Lebenszeichen für diese Woche etwas von dieser Stimmung schenken.

Auch wenn wir in diesen Tagen Abstand halten müssen, so können wir uns doch vertrauensvoll in Gottes Hände legen.

Wir grüßen Euch mit diesem Segen und zwei Liedern aus der Taizé-Andacht im März 2012:

 

Gott nehme dich in die Arme,
um dir seine wärmende Nähe zu schenken.

Gott öffne dir die Augen,
damit du das Staunen
über seine Wunder lernst.

Gott öffne dir die Ohren,
damit du die Klänge
seiner Schöpfung vernimmst.

Gott schärfe dir dein Gewissen,
damit du nach seiner Wahrheit lebst.

Gott schenke dir das Lächeln,
damit du deine Ängste mit Gelassenheit bestehst.

Gott füge deine Hände ineinander,
damit du beten lernst.

Gott lenke deine Füße,
damit du auf dem Wege
und im Sinn bleibst.

Gott zeige dir seine Liebe,
damit du sie anderen Menschen
spenden kannst.

Gott umhülle dich mit seinem Segen,
damit deine Dankbarkeit wächst.

So segne dich Gott, der Vater,
der Sohn und der Heilige Geist.

Amen.

Der Kreuz & Quer Chor singt "Deine Hand ist über mir"

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Der Kreuz & Quer Chor singt "Meine Hoffnung und meine Freude"

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Montag, 06.04.2020 - Lebenszeichen von Thomas Katzer

Ihr Lieben,

am Wochenende bin ich beim (so für mich allein) Musizieren auf ein starkes Stück Musik gestoßen.

 

„You raise me up“, was übersetzt heißt „Du richtest mich auf“ oder „Du ermutigst mich“. Dieser 20 Jahre alte Song ist für mich aktueller, als je zuvor.
Er hat mich mit meiner Blockflöte an die Hand genommen und trägt mich seither als Ohrwurm durch die Woche.

 

Mit „Du“ -so denke ich- ist zwar auch unser Gott gemeint. Das „Du“ steht jedoch auch für unseren fürsorglichen Nachbarn, für die Kassiererin im Supermarkt, die trotz aller Schutzmaßnahmen und Widrigkeiten noch ein nettes Lächeln und einen aufmunternden Spruch auf den Lippen hat, steht für die vielen aufopferungsvollen Hände im Gesundheitswesen, in sozialen Einrichtungen... – kaum möglich, alle hier aufzuzählen.

 

Das „Du“ ist also letztlich täglich gelebte Nächstenliebe, in einer Form, Verbreitung und Intensität, wie ich sie bisher noch nicht erlebt habe. Es ist eine aus der Situation heraus gemeinsam geschaffene Hoffnung. Und ein Versprechen, das wir einander geben.

 

Bleibt gesund und im Geiste zusammen  

 

Bis dahin

Thomas Katzer

"You raise me up"

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Sonntag, 05.04.2020 - Lebenszeichen vom Kirchenkreis Bochum

 

Dies ist der dritte KommaOnline! Kurzgottesdienst.

Dieses Mal aus der Christuskirche in Bochum-Gerthe.

Auf das Bild klicken und den Gottesdienst ANSEHEN

Der zweite KommaOnline! Kurzgottesdienst vom 29.03.2020

Auf das Bild klicken und Gottesdienst ANSEHEN

Der erste KommaOnline! Kurzgottesdienst vom 22.03.2020

Auf das Bild klicken und Gottesdienst ANSEHEN

 

 

 


Samstag, 04.04.2020 - Lebenszeichen von Inga Schulze-Steinen

Hallo oder Moin!

 

Im April fängt normalerweise die Reisezeit an.
Flüge in den Süden, frische Luft an der See, Fahrten zu Verwandten. Die Beschäftigung mit Reiseplänen steht zurzeit jedoch unter der Überschrift Stornierung und Stillstand.
Auch die Seniorenfreizeit im Sommer in die Lüneburger Heide musste mit dem Stempel „abgesagt“ versehen werden.

 

Diese Zeit des Nicht-Reisens und der verordneten Immobilität nehme ich zum Anlass, zurück zu denken, was ich denn in den zurückliegenden Monaten so alles erlebt habe.
Welche Radtour ist mir in besonderer Erinnerung? Welcher Ausflug oder Museumsbesuch klingt noch nach? Welchen Lieblingsort möchte ich gerne wieder aufsuchen?

 

Das Reisen „mit dem Finger auf der Landkarte“ ist auf dem heimischen Sofa durchaus möglich und macht sogar Spaß, wie ich feststelle.

 

Auch Fotos schaue ich mir gerne wieder an.
Von den Seniorenfreizeiten nach Borkum stammen die Bilder unter dem Psalm.
Tolle Erinnerungen an gemeinsame Zeiten auf einer erholsamen Insel. Zum Genießen.

 

Herzlichen Gruß und viel Spaß beim Blick zurück.
Vielleicht hole ich Ostern sogar mal den alten Diaprojektor wieder vor.

Bis dahin
Inga Schulze-Steinen

 

 

 


Freitag, 03.04.2020 - Lebenszeichen vom Friday

Was denkst du wohl,

Wenn du uns so siehst,

Wie jeder in den eigenen vier Wänden liegt.

Den Blick zur Decke

Die Luft voller Löcher?

 

Im Kopf Gedanken und Sorgen,

In Gedanken schon Morgen

Und Morgen dann übermorgen.

 

Was denkst du wohl,

Wenn du siehst,

Dass mein Tag nur so dahin fließt

Während ich durch die Zeitung blätter

Um sie enttäuscht wieder zusammen zu falten?

 

Ich bleibe Zuhause in meiner kleinen Welt,

Weil mein eigenes blickdichtes Zelt

Wenigstens hier noch alles zusammenhält.

 

Was denkst du wohl,

Wenn du merkst,

Dass das alles manchmal zu sehr schmerzt

Und ich das Denken einfach mal lassen muss

Damit ich heut noch was gebacken krieg?

 

Ich denk oft ich ertrink in dieser Zeit,

Die sich um mich zusammen zu ziehen scheint.

Und kein Ende weit und breit.

 

Aber merkst du auch,

wenn du uns so siehst,

Dass die Welt sich noch nicht unterkriegen ließ.

Wir haben uns bisher noch jeden Morgen aufgerafft

Helfen unserem Nächsten, der es alleine nicht schafft.

Damit ganz bald die Sonne, die so unpassend scheint

Neben strahlenden Gesichtern in den Hintergrund weicht.

 

Wenn ich mich anstrenge seh ich’s

Und du erinnerst mich mit deinem Licht,

jedes Mal, wenn ein neuer Tag anbricht.

 

Weißt du Gott,

Ich träume von dem Tag

- Und dieser Traum wird ganz sicher wahr -

An dem wir dieses Monster überwinden

Und uns wieder unter deinem Himmel in den Armen liegen.

 

Milena

 

 

 


Donnerstag, 02.04.2020 - Lebenszeichen einer (wiedegewählten) Presbyterin

Die Ausgangsbeschränkung und die Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus verleiten die Menschen zu den ungewöhnlichsten Dingen. (Ich sage nur Toilettenpapier???)

 

Auch ich tue hier etwas, was ich noch nie vorher getan habe - ich schreibe meine Gedanken auf.
Ich habe nie Tagebuch geführt und auch für den VINZ! lasse ich lieber schreiben, als das ich es selber tue.

 

Aber heute schreibe ich doch mal selber.
Nicht, dass mir langweilig wäre. Meine Arbeitsstelle ist nicht geschlossen und die Berge Hausaufgaben meiner 13jährigen Tochter halten mich ordentlich auf Trab (Mathe, Chemie - ein Drama).
Der Anlass, meine Gedanken aufzuschreiben ist ein Brief, den ich aus dem Gemeindebüro bekommen habe.
Dieser enthielt die Anlage W: die „Erklärung zur Amtseinführung“. (Warum Anlage W? Was steht auf den Anlagen A bis V?
Ich habe KEINE Ahnung.)

 

Die Amtseinführung für Presbyter findet normalerweise in einem feierlichen Gottesdienst statt. Gemeinsam mit der Gemeinde, mit einem Gelöbnis, einer Predigt, Liedern, Gebeten und hinterher mit Umarmungen und einem Gläschen Sekt :)

 

Aber heute nicht.
Die Corona-Krise zwingt uns dazu alles abzusagen und die Amtseinführung alleine am Schreibtisch durchzuführen. Ich lese mir also den Brief mit dem gedruckten Gelöbnis durch, denke „Ja OK“ und unterschreibe. Fertig. Das ist weder feierlich noch irgendwie aufregend, nicht normal eben.

 

Schon meine erste Amtseinführung war nicht normal.
Als Nachfolgerin von Alfred Schiske wurde ich mitten in der laufenden Amtsperiode berufen und der Einführungsgottesdienst wurde für mich alleine durchgeführt (DAS war aufregend). Dieser fand auch nicht in der Kirche statt, sondern, aufgrund der Renovierungen, im Gemeindehaus.

 

Irgendwie sehe ich da ein Muster.
Der Termin der Einführung war schon lange in meinem Kalender vermerkt und ich habe mich wirklich sehr darauf gefreut. Der Gottesdienst soll zwar nachgeholt werden; aber das ist einfach nicht das gleiche. Und deshalb ich bin enttäuscht. Der Einführungsgottesdienst markiert normalerweise den Zeitpunkt eines Neuanfangs. Aber später im Jahr wird die Arbeit mit dem neuen Presbyterium bereits im vollen Gange sein.

 

Von der Normalität sind wir alle im Moment unendlich weit entfernt, genauso wie von unseren Lieben, unserer Familie unseren Freunden und von allem anderen. Ich hoffe inständig, dass diese Entfernung dabei hilft, dass wir uns alle bald wiedersehen und ohne Angst mit einer Umarmung begrüßen können.

 

Deshalb: bleibt zuhause, ignoriert den Lagerkoller und bleibt gesund - Damit wir die Einführung, den Sekt, die Umarmungen und alles andere auch nachholen können. Damit die Normalität (wie die auch immer nach Corona aussehen wird) wieder einkehren kann.

 

Nichts desto trotz danke ich Euch sehr für meine Wiederwahl und ich freue mich auf die Arbeit mit den alten und neuen Presbytern!
Und vor allem darauf, endlich wieder Veranstaltungen zu organisieren, an denen wir uns alle erfreuen können :)

 

Bis bald und viele Grüße!
Tessa

 

 

 


Mittwoch, 01.04.2020 - Lebenszeichen von den beiden Kochclubs 60plus

Der Mittwoch ist der Tag der Kochclubs 60plus

Da die Küche im Gemeindehaus im Moment „kalt“ bleibt, gibt es hier zwei leckere Vorschläge zum Nachkochen.

Weitere Informationen zum Kochclub 60plus gibt es hier

Gemüsefrikadellen

Ulla D. schickt dies Rezept, das vor Jahren den Weg aus einer Krankenkassenbroschüre in ihr Kochrepertoire geschafft hat.

Im Laufe der Zeit wurde es von Ulla immer weiter verbessert und hier haben wir nun die endgültige Fassung. Mittlerweile ist es auch zum Lieblingsrezept der Enkelkinder geworden.

Sie schickt das Rezept mit Grüßen und den guten Wünschen, dass es denen, die es nachkochen, ebenfalls so gut schmecken wird.

Unten auf dem Link können Sie das Rezept auf einer Seite lesen, herunterladen, speichern und auch ausdrucken!

Spargel mit Curry-Rührei

Paul K. schreibt: Das ist eines meiner Lieblingsrezepte. Heute Mittag habe ich es noch mal probiert und es hat mich wieder verzückt.

Wir sind ja nun am Beginn der Spargelzeit. Da dachte ich vor dem Gemüseregal, nimm dir doch schon mal ein 500-g-Päckchen Spargel mit. Der Spargel war - ich bin da immer etwas skeptisch - sehr gut und lecker.

Ich denke, dass ich in den nächsten Wochen noch mehrmals zu Spargel greifen werde :)

Unten auf dem Link können Sie das Rezept auf einer Seite lesen, herunterladen, speichern und auch ausdrucken!

Der Kochclub 60plus empfiehlt "Gemüsefrikadellen"

Auf das Bild klicken und Rezept ANSEHEN, SPEICHERN und AUSDRUCKEN

Der Kochclub 60plus empfiehlt "Spargel mit Curry-Rührei"

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Dienstag, 31.03.2020 - Lebenszeichen vom Kreuz & Quer Chor

Liebe Gemeinde!

Es muss erst so ein kleiner Virus kommen, damit wir vielleicht erkennen, dass nicht alles so selbstverständlich ist.

Essen gehen, sich mit Freunden verabreden, auf ein Bier, ins Kino, in den Urlaub fahren...und, und, und …. die Liste wäre so lang.

Jeden Morgen gesund aufzuwachen, ist das größte Geschenk, das wir haben. Es wird vielleicht nie wieder so sein, wie es davor war. Aber vielleicht sehen wir danach, wie wertvoll und einzigartig diese Zeit auf Erden ist und dass wir dankbar sind für jeden, wenn auch noch so kleinen, glücklichen Moment im Leben.

Wir alle haben Zeit, um Vieles neu zu überdenken. Nutzen wir sie auch - jede und jeder für sich.
Auf dass wir uns ganz bald und vor allem gesund wiedersehen!

 

Zum anhören sendet der Chor heute die Lieder "Keine Macht der Welt" und "Licht der Liebe".

 

Passt gut auf euch auf!
Heike Bögel

Der Kreuz & Quer Chor singt "Keine Macht der Welt"

Auf die Note klicken und Lied ANHÖREN

Der Kreuz & Quer Chor singt "Licht der Liebe"

Auf die Note klicken und Lied ANHÖREN

 

 

 


Montag, 30.03.2020 - Lebenszeichen vom St. Vinzentius-Kindergarten

Hallo liebe Gemeinde,

die Kindergartenkinder machen bei der Aktion „Wir bleiben Zuhause“ mit, indem sie in ihr Fenster einen Regenbogen malen!

 

Ich finde die Aktion kann man ausweiten, machen sie es wie die Kinder!

Malen sie den Regenbogen als Gottes Zeichen der Hoffnung in ihre Fenster und dann schauen sie beim Spaziergang wer alles mitmacht und schon hat man kontaktlos Kontakt und man ist mit der momentanen Situation nicht mehr alleine!

In der Bilderleiste unten sehen Sie einige Anregungen von Johannes, 2 Jahre, und Konstantin, 5 Jahre. Vielen Dank dafür!

Herzliche Grüße und bleiben sie gesund

Ihre Anja Dietz

 

 

 


Sonntag, 29.03.2020 - Lebenszeichen vom Kirchenkreis Bochum

 

Dies ist der zweite KommaOnline! Kurzgottesdienst.

Dieses Mal aus der Pauluskirche in der Bochumer Innenstadt.

Auf das Bild klicken und den Gottesdienst ANSEHEN

Der erste KommaOnline! Kurzgottesdienst vom 22.03.2020

Auf das Bild klicken und Gottesdienst ANSEHEN

 

 

 


Samstag, 28.03.2020 - Lebenszeichen von Pfarrer Michael Dettmann

Gute Worte sind kostbar ...

 

... und haben ganz aktuell ein besonderes Gewicht. Entweder daheim in der Familie, bei einem Spaziergang zu zweit mit dem Partner oder der Partnerin und natürlich am Telefon. Wir erfahren, dass es lebensnotwendig ist miteinander zu sprechen. Oder auch, wie gut es tut mir etwas zusprechen zu lassen, wenn mir selbst Worte fehlen. Ich erlebe, wie sich gerade jetzt unsere Gesprächskultur verändert. Und das zum Positiven.

 

Wie ist das eigentlich mit Gott? Redet er auch zu uns? Ja, ich kann mit ihm reden. Ein Reden, das wir Gebet nennen. Aber kann aus einem Gebet auch ein Gespräch werden? Ein Gespräch mit Gott?

 

Dazu einige Gedanken von mir aus einem Mitschnitt eines Gottesdienstes bei der Creativen Kirche aus dem Jahr 2015:

Auf die Note klicken und Mitschnitt ANHÖREN

Still ist es in den vergangenen Tagen um uns herum geworden. Stiller als sonst.
Aber vielleicht ist es gerade diese Stille, in die hinein Gott dir etwas sagen kann.

 

Herzliche Grüße
Michael

 

 

 


Freitag, 27.03.2020 - Lebenszeichen vom Friday

 

Pause –

 

Er konnte sie genau sehen, Marie. Sie saß nur einige Meter von ihm entfernt, schön wie immer.

Sein Blick wanderte immer wieder auf ihre langen, im Licht der Sonne golden erscheinenden, Haare; die sich immer wieder im Wind erhoben und ihr Gesicht freigaben – wunderschönen Augen die er nie vergessen werde.

Sie war nur wenige Schritte von ihm entfernt – fest entschlossen ging er auf sie zu; sein Blick auf Markus gerichtet. Markus bemerkte ihn, fragte was er wolle und rief seine Freunde zu sich. Er hatte keine Freunde zum Rufen, die wenigen die er hatte waren – und sowieso nicht stark genug.

Markus war stark, der stärkste den er kannte; mit solchen solle man sich anfreunden, wenn man kein Looser sein will hatte seine Schwester immer gesagt. Er war nie mit solchen wie Markus befreundet gewesen und es hatte ihm nie geschadet; er war froh mit dem was er hatte, was er war.

Marie war viel zu gut um mit solchen Typen herumzuhängen; das fand er – Markus nicht.

Es wurde nie aufgeklärt wer als erster zuschlug. Doch nach diesem ersten Schlag, fand er sich im Kampf mit Markus wieder. Eine große Menschenmenge versammelte sich um den Ort des Kampfes herum; denn sie alle wollten sehen, wie diese beiden ihre Differenzen auf altmodische, wilde, männliche Art und Weise austrugen. Sie bildeten einen Kreis, in ihrer Mitte die Arena. Auf dem sandigen Boden der Arena wälzten sich die beiden, wie zwei Gladiatoren die um ihr Leben kämpfen und zu allem bereit sind.

Mit der Menschenmenge kam auch Steffi; sie hatte bisher jeden Kampf aufgelöst.
Nach – verbannte sie die Kämpfer, zur Strafe, für den Rest der Pause ins Kindergartengebäude.

 

Stellvertretend für das Team vom Friday

Malte
Hoffentlich können wir uns bald wieder treffen - passt auf Euch auf und bleibt gesund!

 

 

 


Donnerstag, 26.03.2020 - Lebenszeichen von der Frauenhilfe Kornharpen

 

Liebe Frauenhilfsschwestern zu Hause, liebe Gemeinde!

 

Wir hätten uns heute mit der Frauenhilfe Kornharpen getroffen…

 

Wenn Sie möchten, singen Sie doch einfach zu Hause unser Lieblingslied, die Nr. 503 im ev. Gesangbuch: "Geh aus mein Herz und suche Freud!"

 

Außerdem habe ich eine Geschichte ausgesucht, die mir gut gefällt:

"Der Engel hinter der Ladentheke"

Ein junger Mann hatte einen Traum. Er betrat den Laden. Hinter der Ladentheke sah er einen Engel stehen. Hastig fragte er den Engel: „Was verkaufen Sie mein Herr?“ Der Engel gab freundlich zur Antwort: „Alles was Sie wollen.“ Da fing der junge Mann sofort an zu bestellen: „Dann hätte ich gern: einen Freund, der mich versteht; inneren Frieden, der mich erfüllt: eine saubere Umwelt, die nicht krank macht, Gerechtigkeit unter allen Menschen – und ….

Da fiel ihm der Engel ins Wort und sagte:“ Entschuldigen Sie, junger Mann, Sie haben mich verkehrt verstanden. Wir kaufen hier keine Früchte, wir verkaufen den Samen.“

 

Dieses Frühlingsgedicht habe ich noch rausgesucht, weil es uns erinnert, dass wir uns am Frühling freuen können und sich alles wenden wird.

 

"Frühlingsglaube"

Die linden Lüfte sind erwacht,

sie säuseln und weben Tag und Nacht,

sie schaffen an allen Enden

Oh frischer Duft und neuer Klang!

Nun, armes Herze sei nicht bang!

Nun muss sich alles, alles wenden.

 

 

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,

man weiß nicht, was noch werden mag.

Das Blühen will nicht enden.

Es blüht das fernste, tiefste Tal:

Nun, armes Herz, vergiss die Qual!

Nun muss sich alles, alles wenden. (Ludwig Uhland)

 

Herzliche Grüße, bleibt gesund und ich hoffe auf baldiges Wiedersehen!

Brigitte Torreck, Frauenhilfe Kornharpen

 

 

 


Mittwoch, 25.03.2020 - Lebenszeichen vom Café Lichtblick

Stellvertretend für das Café Lichtblick sendet uns Regina Lotz diese Frühlingsgeschichte

 

"Froh zu sein"

Nach vielen Schnee- und Regenwochen war Oma Meier in diesem Frühjahr zum ersten Mal wieder in ihrem Garten unterwegs. Vorsichtig stapften sie in ihren rot-weiß-gepunkteten Gummistiefeln über den matschigen Boden zur Wiese hinüber. Nass war es auch hier. Ihre Füße sanken tief ein in das wintergraue Gras und jeder Schritt hinterließ jenes schmatzende Geräusch, das sie an ihre Kindheit erinnerte. Was für einen Spaß hatte es damals gemacht, über regennasse Wiesen zu stampfen und Fußspuren ins Gras zu malen!

„Es macht auch heute noch Spaß“, sagte Oma Meier nun und ein bisschen wunderte sie sich. Aber wirklich nur ein bisschen. Dann stampfte sie noch fester auf und lauschte dem Schmatzen ihrer Schritte, das nun auch etwas lauter wurde.

Und weil ihr diese Erinnerung, die die Zeit überlebt hatte und heute noch genau so lebendig war wie damals, so viel Freude bereitete, sang sie beseelt ein Liedchen vor sich hin:


„Froh zu sein, bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König“.

Ja, sie war sehr gut gelaunt heute. Warum auch nicht? Der Frühling hielt Einzug, die Wolken hatten sich endlich verabschiedet und die ersten Sonnenstrahlen wärmten schon ein bisschen.

„Es gibt wirklich keinen Grund, nicht froh zu sein“, murmelte sie und sang weiter.

Singen machte Freude. Und lautes Singen noch mehr. Warum auch nicht? An einem Nachmittag mitten in der Woche war niemand sonst in den Gärten unterwegs und so konnte man sich ungestört fühlen – und auch niemanden belästigen.

„Und wenn doch“, murmelte Oma Meier. „So ist es mir gerade auch egal. Wer ein Gutelauneliedchen nicht verträgt, verdient auch meine Freude nicht“.

Singend stapfte sie weiter durch den Garten. Einen kleinen Frühlingsboten hätte sie gerne gefunden. Ein Schneeglöckchen, eine Krokusblüte, ein Marienkäfer oder die erste Biene?

Während sie noch suchend über den schweren Boden tappte, war ihr, als hörte sie neben dem Geräusch ihrer Schritte auf nasser Erde eine Stimme, die ihr Lied sang. Es war eine männliche Stimme.


„Froh zu sein, bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König.“

Oma Meier lauschte der fremden Stimme. Sie kam aus dem verwilderten Garten, der sich auf der Rückseite ihres Gemüsegartens anschloss. Das Haus, das zu dem Garten gehörte, war lange leer gestanden und sollte verkauft werden. Ob es schon einen neuen Eigentümer gefunden hatte? Womöglich einen Gartenfreund, der gerne Lieder sang?

Oma Meier lächelte. Dann stapfte sie weiter über die aufgeweichten Böden zum hinteren Gartenzaun. Ein helles Gelb leuchtete ihr entgegen. Krokusse - Die ersten Frühlingsboten. Ein Zeichen?

Oma Meier sang ihr Liedchen noch einmal, und ihr Herz klopfte ein wenig schneller, als die Töne auch dieses Mal wieder vom Nachbargarten zu ihr zurück hallten. In der zweiten Stimme nun.

Wie wundervoll er doch begann, dieser neue Frühling.

 

Auch wenn wir den nahenden Frühling im Moment nicht draußen mit unserer Familie und mit unseren Freunden genießen können - Bitte bleibt fröhlich!

Viele Grüße vom
Café Lichtblick

 

 

 


Dienstag, 24.03.2020 - Lebenszeichen vom Kreuz & Quer Chor

 

Ubi Caritas et amor

Es gibt eine Initiative "Helfende Hände", die Obdachlosen in Bochum und Umgebung hilft.

 

Eine unserer Chorschwestern hat uns diese Aktion bereits vor Weihnachten ans Herz gelegt.

Zusammen mit vielen anderen haben wir im Dezember Spenden zusammengetragen (Kleidung, Hygieneartikel, Essen und Leckereien), die dann von den "Helfenden Händen" persönlich zu den Menschen gebracht wurden - am Bochumer Hauptbahnhof, der U-Bahn am Bochumer Rathaus und am Engelbert-Brunnen - und alles, was übrig blieb ging an BODO und das Dortmunder "Gasthaus". Wir haben einen sehr bewegenden Bericht des Initiators, Oliver Breuner und seiner Frau Susanne aus Harpen, dazu bekommen.

 

Nun erreichte uns der Aufruf der "Helfenden Hände" in dieser Corona - Krise mit der Bitte um Spenden für Lebensmittel und Hygieneartikel über unseren Chor-Chat. Und es war sofort klar - da wollen alle etwas zu beitragen.

Dieses mal haben wir Geld zusammengelegt und eine Chorschwester und ihr Mann haben eingekauft und die Wagenladung voll zu Oliver gebracht, der wieder für die Verteilung sorgen wird.

 

Gemeinsames Singen geht zur Zeit nicht, aber gemeinsam helfen - das geht immer :-)

Bitte bleibt alle gesund!
Mit vielen Grüßen vom Kreuz & Quer Chor
Steffi Hirsch

Der Kreuz & Quer Chor singt "Ubi Caritas"

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Der Kreuz & Quer Chor singt "Meine Zuflucht und Stärke"

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