Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit (Hebräer 13,8)

Die Bestattung wird häufig durch den Bestatter angemeldet - erster Ansprechpartner kann für Sie aber auch ein Seelsorger sein.

Vor der Trauerfeier wird der Pfarrer/der Diakon mit Ihnen ein persönliches Gespräch führen. Meist kommt er dafür zu Ihnen nach Hause. Bei diesem Gespräch ist Zeit, über alles zu reden, was Sie bewegt.

Im Rahmen dieses Gespräches kann ebenfalls vereinbart werden, wie die Trauerfeier gestaltet wird. Der Seelsorger wird Sie nach dem Leben des bzw. der Verstorbenen fragen. Das hat einerseits seelsorgerliche Gründe: Der Pfarrer/der Diakon regt Sie dadurch zu dem für die Trauerbewältigung wichtigen Prozess der Erinnerungsarbeit an. Andererseits sammelt er dadurch auch Informationen und Eindrücke, um die Trauerfeier möglichst persönlich zu gestalten.

Besprechen Sie mit Ihrem Seelsorger, wenn Sie etwas aus Ihrem Gespräch nicht öffentlich ausgesprochen wissen möchten. Der Pfarrer / der Diakon steht unter der Schweigepflicht, die mit dem Seelsorgegeheimnis verbunden ist.

Vielleicht wissen Sie ein Bibelwort, das dem bzw. der Verstorbenen wichtig war (evtl. sein Tauf- oder Konfirmationsspruch). Dies kann Grundlage für die Traueransprache sein. Manchmal kann es für die Angehörigen hilfreich sein, wenn sie sich aktiv an der Trauerfeier beteiligen.

Bitte überlegen Sie im Trauergespräch auch, wer zur Trauerfeier eingeladen werden sollte. Wen möchten Sie zu Ihrer Unterstützung in Ihrer Nähe wissen? Und wem sollten Sie Gelegenheit geben, dem verstorbenen Menschen die letzte Ehre zu erweisen und Abschied zu nehmen?

Bei allen Fragen möchten wir Ihnen in dieser schweren Zeit gern begleitend zur Seite stehen.